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„Ich habe meine illegalen Geräte weggeräumt und kann mich nun auslachen lassen“

Die zuständigen Behörden und das BMF (Finanzpolizei) sind informiertSpieler-Info.at erreichen in letzter Zeit immer mehr Zuschriften – auch Zuschriften von Anbietern, die ihre illegalen Geräte gesetzeskonform außer Betrieb genommen haben.


„Hallo Spieler-Info Team!
Ständig werden von euch Standorte mit illegalen Spielstätten gelistet. In Oberösterreich wurden Lizenzen vergeben, doch die Illegalen Lokale bestehen weiter.
Anzeigenfluten oder kurzfristige Beschlagnahmungen sind wirkungslos, nach jeder Beschlagnahmung werden alte Geräte durch neue ersetzt, die ausgesprochenen Strafen sind billiger als jede Glücksspielsteuer die normal zu entrichten ist.
Strafe 10.000 Euro für 10 Maschinen, weitere Kontrolle in 3 Monaten, wieder 10.000 Euro, das heißt Strafe in 3 Monaten 20.000 Euro.
Bei einem Verdienst von ca. 150.000 Euro ist es billiger Strafe zu zahlen als sämtliche gesetzlichen Abgaben.
Einmal eine Liste veröffentlichen, wie viele Lokale mit Beschlagnahmungen oder Strafen wirklich geschlossen wurden – wäre interessant.
Ich habe meine illegalen Geräte weggeräumt und kann mich nun von allen auslachen lassen.“

Anmerkung der Redaktion Spieler-Info.at:

Vielen Dank für Ihre Hinweise. Spieler-Info.at beantragt in den laufenden Anzeigen gegen Standorte mit illegalen Geldspielgeräten auch die „sofortige  Betriebsschließung“, sofern mehr als EIN MAL angezeigt wurde.

Darüber hinaus wird auch in den jeweiligen Anzeigen auf die HÄUFIGKEIT der bereits erfolgten Anzeigen hingewiesen, was gemäß Gesetz jeweils höhere Strafen bedingt.

Die zuständigen Behörden, das BMF (Finanzpolizei) sowie die jeweiligen Bezirkshauptleute und Bürgermeister werden ebenso  aktuell über die „hartnäckigen“ illegalen Betriebe und deren Hintermänner informiert.

Gewiss, gesetzliche Maßnahmen in unserer Demokratie dauern ein Weilchen … der Erfolg ist nachweisbar: waren es in Österreich im Jahre 2010 ca. 10.000 (zehntausend!) illegale Geldspielgeräte, sind es dank neuer, strenger Gesetze derzeit  etwa 2.000 in allen Bundesländern gemeinsam.

Auch diese wird es nicht „ewig“ geben!

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