Schwarz-Rot-Pink arbeitet an einem neuen Glücksspielgesetz. Derzeit gibt es weder eine unabhängige Behörde noch einen Spielerschutzbeauftragten – dafür umso mehr Lobbying
Die Spielstrategie der heimischen Bundesregierung in der Welt der Kasinos ist schnell enttarnt: Sie setzt alles auf eine Karte – und spielt auf Zeit. Das Ass im Ärmel ist das Glücksspielmonopol, im Web gibt es mit Win2Day nur einen einzigen Konzessionär. Dessen Lizenz läuft allerdings bereits 2027 aus, auch bei den stationären Kasinos drängt die Zeit . Wie es danach weitergeht? Die Würfel sind noch nicht gefallen.
Die Neuvergabe ist jedenfalls längst überfällig, derzeit schnapsen die schwarz-rot-pinken Verhandler die Konditionen aus. Bald soll der Entwurf stehen, verspricht man, Mitte 2026 soll das Gesetz dann in Kraft treten. Mit der Neuvergabe soll auch der Spielerschutz verbessert werden.
In der Branche hofft so mancher auf einen großen Wurf, auch wenn es auf den ersten Blick paradox scheint. Trotz des Monopols gibt es eine Vielzahl erreichbarer Webseiten, auf denen von Roulette bis zu virtuellen Spielautomaten zu allerlei riskanten Verlockungen verleitet wird. Manche agieren ohne jegliche Befugnis, andere berufen sich mittels Lizenz aus Malta oder Gibraltar auf die EU-Dienstleistungsfreiheit. Eine Praxis, die nach aktueller Judikatur unrechtmäßig ist, von der Regierung aber offenbar geduldet wird.
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Quelle:
- Illegal, legal, egal? Regierung gerät im Glücksspiel unter Zugzwang, derstandard.at, 17.11.2025
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