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Illegales Glücksspiel: Anklage wegen 14,6 Mio. Euro Steuerhinterziehung!

Bild © Spieler-Info

Die STA Wien hat Anklage gegen der Kajot/Stromer-Gruppe nahestehende Personen und Firmen erhoben (Anklage ist noch nicht rechtskräftig – es gilt die Unschuldsvermutung).

Die Mühlen der Justiz mahlen verlässlich: Im Oktober 2016 hat Spieler-Snfo.at eine sehr umfangreiche, detailliert dokumentierte Strafanzeige wegen Verdachtes der Steuerhinterziehung an ca. 50 Standorten mit etwa 250 sogenannter „Skill-Games“ (so genannten „Geschicklichkeits“-Automaten) bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft in Wien eingebracht.

Alle diese Geräte wurden von der Firma Kajot in Wels – auch als „Stromer-Gruppe“ bekannt – erzeugt und waren auch zum Großteil in deren Eigentum.

Mehrere, fundierte Gutachten und Tests, auch eine „Überbegutachtung“, haben bewiesen, dass es sich in Wahrheit um getarntes, illegales Automatenglücksspiel handelt.

An Stelle der gesetzlich vorgeschriebenen 45 % Abgaben und Steuern, vom Kasseninhalt (Erlös) berechnet, wurden fast durchwegs geringfügige Beträge dem jeweils zuständigen Finanzamt gemeldet und auch davon nur 20 % Umsatzsteuer berechnet.

Nun wurde von der STA Wien, welche den Fall übernommen hat, Anklage gegen die verantwortlichen Personen der Firmen Play for me GmbH, Gmalieva s.r.o., PBW GmbH (sowie den Firmen selbst) erhoben. Die von den zuständigen Finanzbehörden errechnete Schadenssumme ist gewaltig: 14,6 Millionen Euro – hinzu kommen dann noch Finanzstrafen und möglicherweise Wertersatz-Haftstrafen.

Derzeit sind – noch nicht rechtskräftig, weil RA Dr. Maschke, so nach Spieler-Info.at vorliegenden Informationen – Einspruch erhebt bzw. erhoben hat. Eine Geschäftsführerin (Name der Redaktion bekannt) und ein Geschäftsführer (ebenfalls Name der Redaktion bekannt) sind beide nach vorliegenden Informationen lediglich – im weiteren Sinne – Mitarbeiter des „Paten“. Möglicherweise haben diese eine kleine „Beteiligung“ an der Beute oder Gesellschaft erhalten, um die Verführung zum Mitmachen zu finalisieren.

Diese beiden in Wahrheit vom „Paten“ des illegalen Glücksspieles, dieser mit eigener Privatstiftung, abhängigen und weisungsgebundenen Personen haben diese 14,6 Millionen Euro sehr wahrscheinlich „abgeliefert“ und nicht persönlich vereinnahmt oder verbraucht. Sie sind der „Schutzschild“ des Paten, welcher bei der vorliegenden Anklage bedauerlicherweise wieder NICHT auf der Anklagebank sitzt.

Zumindest nach dem derzeitigen Stand des Verfahrens – was sich noch gravierend ändern kann, wenn die zum „Handkuss“ gekommenen Arbeitnehmer sich der Tragweite dieses Strafverfahrens

mit der drohenden langen Haftstrafe nebst weiteren Strafzahlungen bewusst werden und möglicherweise mit der Staatsanwaltschaft kooperieren, um den/die wahren Verantwortlichen//Täter der Gerechtigkeit zuzuführen.

Das „Klima“ in OÖ ist in der Zunft der illegalen Glücksspielerzeuger- und Betreiber sehr rau geworden. Viele ehemalige „Partner“ des Paten, auch zahlreiche kleine Gastronomen, welche dessen illegale Automaten aufgestellt haben, leben in Angst, sie wurden bereits mehrmals bedroht – wie auch die ehemaligen Mitarbeiter des Paten Angst um ihre Familie haben – aus gutem Grund, wie Spieler-Info.at von mehreren Seiten erfahren musste. Der Pate verlangt „Schweigen“.

Auch Spieler-Info.at Mitarbeiter wurden bereits von „Schläger-Freunden“ des Paten tätlich angegriffen.

Sogar mutige Beamte einer Bezirkshauptmannschaft in der Nähe von Wels, welche sich strikt an die Gesetze halten und diese umgesetzt haben, wurden durch „Demonstrationen“ direkt vor ihrem Privathaus bedroht!

Für den PATEN und seine nähere Umgebung wurde nun das End-Game eingeleitet.

Allerdings halten noch immer – offensichtlich durch Cash motiviert – mehrere Getreue zu ihm, auch die Mutter und der Ehemann jener „Mitarbeiterin“, welche soeben die Anklageschrift über 14,6 Millionen Euro zugestellt bekommen hat.

WER wird am Ende die Zeche bezahlen?

Bei diesem Finanzstrafverfahren könnte der Pate, wenn seine „Mitarbeiter“ für ihn ins Gefängnis gehen und ihre persönliche Existenz und die ihrer Familien zu vernichten bereit sind, wirklich gut aussteigen: Sollten einer oder beide der Mitarbeiter rechtskräftig zur Zahlung dieser 14,6 Millionen (plus Strafen usw.) verurteilt werden und der PATE „im Prozess nicht vorkommen“, wäre das ganze hinterzogene Geld am Ende des Tages beim Paten gelandet, die Mitarbeiter kassieren die fetten Strafen. ER könnte dann straffrei aussteigen. Dazu bedarf es Schweigen und Zeitgewinnes.

Wegen dieses Deliktes könnte er später nicht mehr angeklagt werden.

Schauen wir mal.

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