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Chinesische Polizei zerschlägt milliardenschwere illegale Glücksspiel-Anbieter

Bild © CC0 Creative Commons, Pixabay (Ausschnitt)

Laut der aktuellen Onlinemeldung von casinoonline.de, gelang den chinesischen Ermittlungsbehörden ein bedeutender Schlag gegen die Glücksspiel-Mafia. Angaben der Polizei zufolge wurde in der ostchinesischen Jiangsu-Provinz ein illegales Syndikat zerschlagen, das Onlineumsätze von über einer Milliarde US-Dollar erwirtschaftet hatte.

Der Erfolg gegen die illegalen Betreiber aus der nördlich der Millionenstädte Shanghai und Nanking gelegenen Provinz gelang den Behörden nach langen Ermittlungen. Diese wurden in Kooperation mit Interpol im Rahmen der groß angelegten Operation SOGA VII durchgeführt. Bei den Razzien wurden 56 Verdächtige festgenommen.

Das Syndikat betrieb von den Philippinen aus seine Online-Casino-Plattform, deren Angebot sich vorwiegend an chinesische Spieler richtete. Berichten zufolge nutzten über 114.000 Kunden das Angebot, was den Betreibern illegale Gewinne von schätzungsweise 95 Millionen US-Dollar bescherte.

Für die Werbung neuer Spieler und die Verschiebung der Umsätze waren nach Angaben der Polizei 27 Verdächtige in verantwortungsvollen Positionen zuständig. Diese stützten sich auf ein Netz von über 5.500 Buchmachern, die die festgelegten Maßnahmen vor Ort durchführten.

Um die Illegalität ihres Angebots zu verschleiern, setzten die Macher des Online-Casinos auf gefälschte Markennamen. So firmierten sie unter Namen wie New Lisboa Casino (SJM Holdings) und Venetian (Sands China), die in der Spielerstadt große Casino-Resorts betreiben. Die Firmierungen erweckten bei den Spielern den Anschein, dass es sich bei den Casinos um regulär lizensierte Anbieter aus Macau handelt. Deshalb war den Kunden meist überhaupt nicht bewusst, dass sie auf illegalen Webseiten zockten.

Den Casinos war die unrechtmäßige Verwendung ihrer Markennamen bekannt, weshalb sie schon lange auf ihren Webseiten darauf hinwiesen, keinerlei Online-Casinos unter diesen Marken zu betreiben. Scheinbar ohne großen Erfolg, wie die Umsätze und Nutzerzahlen auf den gefälschten Casino-Seiten beweisen. Doch auch die von der Sands-Gruppe eingereichten Klagen gegen die Betreiber waren bisher nicht von Erfolg gekrönt.

Dem erfolgreichen Schlag waren intensive Ermittlungen, die bereits 2016 nach einem Tipp aus der Glücksspiel-Szene begonnen hatten, vorausgegangen. Sie führten 2017 zur Festnahme zweier für die Plattform arbeitender Entwickler, was den Behörden erstmals tieferen Einblick in Datenströme und Organisationsstrukturen des Syndikats gewährte.

Alle wichtigen Details und Hintergründe dazu lesen Sie hier im gesamten Artikel von casinoonline.de nach.

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