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Stadt Wien will Wettengesetz verschärfen!

 

Wien.– Mehr als 460 illegale Wettautomaten wurden beschlagnahmt, seit das neue Wettengesetz im März 2016 beschlossen wurde. Jetzt plant die Stadt Wien eine Verschärfung des Wettengesetzes:

Bild © C. Jobst/PID.

– Wer wetten will, muss seinen Ausweis vorlegen. Bei Einsätzen ab 1.000 € und Gewinnen ab 2.000 € wird die Identität im Wettbuch festgehalten.
– Wettunternehmer müssen Kontrollen durchführen, um etwa das Geldwäsche-Risiko zu minimieren.
– Datenschutz wird verschärft.
– Sieht ein Lokal wie ein Wettbüro aus und bietet Wettambiente, braucht es eine Bewilligung als Wettlokal. Grund: Viele Wettbüros zeigen     Sportevents, gewettet wird übers Smartphone.
– Neues Bewilligungsverfahren: Eine Bewilligung als Wettunternehmer inklusive Betriebsstättengenehmigung ist nötig.
– Drei Jahre Begrenzung gibt es bei einer erstmaligen Bewilligung für Wettunternehmer.
– Die Vereinheitlichung des Wettreglements für alle Wettunternehmern – also Buchmacher, Totalisateur oder Vermittler – kommt.

Ulli Sima (Bild), die zuständige Stadträtin für Umwelt und Wiener Stadtwerke:

Wir werden unseren Weg weitergehen – zum Schutz der Jugendlichen und Spieler und im Sinne des Stadtbildes.

Das Gesetz wirkt sich eindeutig sehr positiv aus, die Entwicklungen sind erfreulich. Ganze Straßenzüge verändern ihr Gesicht, nun entstehen wieder Geschäfte und Gastronomie wo früher nur düstere Wett- oder Glückspiellokale zu finden waren. Die Anrainerinnen und Anrainer honorieren diese Entwicklung und wir werden unseren Weg konsequent weitergehen. Zum Schutz der Jugendlichen und Spieler und im Sinne des Stadtbildes,

so Sima.

Quelle:

Archiv Spieler-Info:

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