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Illegale Glücksspielbetreiber: Bereits 17 Privatkonkurse

Illegale Glücksspielbetreiber: Bereits 17 PrivatkonkurseSpieler-Info.at hat oftmals gewarnt: das Veranstalten von illegalem Glücksspiel gefährdet nicht nur die Existenzen  der Spieler, sondern auch der BETREIBER des illegalen Automaten-Glücksspiels.



Nach aktuellen Recherchen von Spieler-Info.at sind alleine in den letzten 12 Monaten durch Strafanzeigen, UWG-Klagen und daraus resultierenden Verwaltungs- und Finanzstrafen sowie UWG-Strafen 17 verantwortliche Personen in Privatkonkurs gegangen.
Die Namen der Betroffenen liegen Spieler-Info.at vor.

Die  immer empfindlich höher werdenden Verwaltungsstrafen wegen wiederholtem illegalen Automatenglücksspiel, die dazukommenden Finanzvorschreibungen und Finanzstrafen sind zumeist der Anfang. Dann kommen die UWG-Klagen der legalen Mitbewerber mit  hohen Streitwerten, hohen Gerichts- und Veröffentlichungskosten sowie  oftmals Beugestrafen wegen nicht eingehaltener Gerichtsbeschlüsse.

Spieler-Info.at liegen UWG-Beugestrafen bis zu EINER MILLION Euro PRO Standort (!) vor.

Der wirklich hartnäckige Betreiber setzte sich monatelang  über jeden Gerichtsbeschluss hinweg, das zuständige  Gericht  erhöhte von Fall zu Fall  die Beugestrafen in schmerzhafte Größenordnungen … bis eine Million Euro zusammenkam und  die Eigentumswohnung des betroffenen Verantwortlichen (in diesem Falle war es der Vermieter des Platzes)  versteigert wurde. 

Die Versteigerung der gesamten Fahrnisse des Schuldners reichte nicht aus, um die gesamten, angewachsenen Verbindlichkeiten zu bezahlen: Endstation Privatkonkurs!

Aktuell gibt es in Österreich mehrere HUNDERT Verwaltungsstrafverfahren, desgleichen auch Finanzstrafverfahren und auch UWG-Klagen.

Gewiss, derartige Verfahren werden mit Hilfe cleverer Anwälte oftmals scheinbar endlos in die Länge gezogen, aber  NICHT UNENDLICH.

Die Mühlen der Justiz mahlen verlässlich, wenn auch zwischendurch immer wieder die „ANSTIFTER“ des illegalen Glücksspiels viele Vermieter und Mitarbeiter zu überzeugen versuchen, dass „eh nichts passiert“.

Fast immer  „SICHER“ erwischt es die Platzhalter, also die Hausbesitzer, die Vermieter, den Pächter einer Tankstelle, eines Gasthauses etc.

Jeder, der mit illegalem Glücksspiel „in Berührung“ kommt, ist zu ungeteilter Hand haftbar und somit endverantwortlich.

Die „Betreiber“, also die sogenannten „Aufsteller“, verstecken sich hinter einem Netz ausländischer, hohler Firmenmäntel und „internationaler“ Geschäftsführer mit abenteuerlich klingenden, nicht selten balkanesischen, europäischen Wohnsitzen.

In WAHRHEIT sind lediglich ein halbes DUTZEND Personen die „Chefs“, also „Paten“ des  illegalen  Automatenglücksspiels … zwischenzeitlich nicht nur Spieler-info.at und seinen Lesern, sondern auch den Behörden gut bekannt.

Weil es „so ruhig“ ist, meinen diese Paten, dass „eh nichts passiert“.
Allerdings: „Unverhofft kommt oft“.

 

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