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Österreichisches Glücksspiel-Gesetz wird von Südtirol weitgehend übernommen: Aus für Einzel-Aufstellungen von Geldspiel-Geräten und neue Schutzzonen!

Die beiden Unternehmen der Novomatic-Gruppe - Adria Gaming und Allstar GmbH - ziehen sich aus Südtirol zurück.Die beiden Unternehmen der Novomatic-Gruppe – Adria Gaming und Allstar GmbH – ziehen sich aus Südtirol zurück.
Ein strengeres Landesglücksspielgesetz in Südtirol sieht vor, dass bis Ende 2014 alle Spielautomaten aus Lokalen entfernt und ein gesetzlich vorgeschriebener Sicherheitsabstand von 300 Metern zu „sensiblen Einrichtungen“ eingehalten werden muss.


2012 wurde dieses Gesetz auch auf Gastbetriebe ausgeweitet. Das gilt auch für Spielhallen, die sich in 300-Meter-Bannzonen zu Schulen oder Jugendzentren befinden. Als Übergangsfrist wurden zwei Jahre festgelegt.

Geschäftsführer Karl Plank gegenüber der Südtiroler Tageszeitung „Dolomiten“: „Dies bedeutet, dass wir alle 115 Angestellten in Südtirol entlassen müssen“. Die Adria Gaming Bolzano betreibt acht „Admiral Clubs“, die Allstar GmbH betreibt in Südtirol Spielautomaten in Gastbetrieben – laut Plank fallen alle den Bannzonen zum Opfer fallen.

„Laut Landesgesetz verfallen mit dem Jahr 2015 die Lizenzen für die acht Spielsäle in Südtirol. Diese müssten neu verhandelt werden, fallen aber alle den sogenannten Bannzonen zum Opfer“, erklärt Plank gegenüber der APA.

Und er zeigt kein Verständnis für das Landesgesetz: „Die legalen Spielautomaten in den Bars werden verboten, währenddessen unzählige illegale Automaten aufgestellt werden“. Dies wisse „mittlerweile jedes Kind, auch die Politiker selbst. Es wird weitergespielt wie vorher, nur illegal“, erklärt er gegenüber den „Dolomiten“.

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