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Drogen- und Suchtbericht der Deutschen Bundesregierung: Risikogruppe Jugendliche

Risikogruppe JugendlicheBesonderen Handlungsbedarf gibt es weiterhin bei den Risikogruppen – so die Drogenbeauftragte der Deutschen Bundesregierung, Mechthild Dyckmans. „Dazu gehören zum Beispiel jugendliche männliche Automatenspieler sowie die Gruppe der 14- bis 24-jährigen Onlinespieler. Hier bedarf es gezielter präventiver Maßnahmen und Hilfsangebote“. „Zudem brauchen wir mehr Forschung, um auch zukünftig auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können.“


Neben der frühzeitigen Behandlung ist ein wesentlicher Schlüssel für deren Erfolg die Integration in das Arbeitsleben. Denn: Arbeitslosigkeit steigert nicht nur das Suchtrisiko, sie gefährdet auch den langfristigen Therapieerfolg.
„Die Teilnahme an Sportwetten (hier mehr zum Thema), dem Kleinen Spiel in der Spielbank, Poker und Geldspielautomaten in Spielhallen oder Gastronomiebetrieben ist mit einem erhöhten Risiko für pathologisches Glücksspiel verbunden.“

Im gleichen Bericht wird von ca. 250.000 pathologischen Glücksspielern in Deutschland ausgegangen und festgestellt, das häufig zusätzliche psychiatrische Erkrankungen auftreten.

Eigentlich sollte aufgrund dieser Feststellungen davon ausgegangen werden, dass nun Maßnahmen zu treffen wären um diesem Missstand zu begegnen. Doch die Realität sieht anders aus und die Einnahmen des Staates mit 4,7 Milliarden aus Glücksspielsteuern sind hier natürlich auch nicht zu vergessen.

Zweckgebundene Verwendungen der Steuereinnahmen, im Besonderen gezielt für Suchterkrankte, gibt es nicht.

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Kurzfassung Kapitel Glücksspiel

 

Bild: La Liana/www.pixelio.de

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