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Schwere strategische Fehleinschätzungen mancher Aktien-Analysten nach FBI-Razzia bei Online-Poker-Firmen

Schwere strategische Fehler einiger Aktien-Analysten bzw. Investoren. Hunderttausende Spieler „parkten“ steuerschonend ihr Spielkapital auf Konten von Strohfirmen mehrerer Online Glücksspiel-Anbieter, die der Geldwäsche verdächtig sind.

[[image1]]Das FBI erwischte also nicht nur die illegalen Online-Glücksspielanbieter und deren Organe am Geldbeutel, sondern auch hunderttausende internationale Spieler. Dabei geht es sehr wahrscheinlich um insgesamt einige Milliarden Dollar. Das Geld wurde bei zahllosen Banken beschlagnahmt und für Nachbesteuerung und Strafen konfisziert. Das Cash der Spieler ist also verloren. Die meisten müssen noch mit saftigen Steuernachzahlungen und auch mit Strafen rechnen. Fast alle Spieler sind namentlich online bekannt, zumal die Spieler ihre Identität spätestens bei Auszahlung von Gewinnen gegenüber der Online-Firma offengelegt haben.

Das FBI hält sich dabei sehr wenig an Staatsgrenzen. Das Beben der Stärke 10 erschüttert die gesamte weltweite Online-Szene. Die Spieler ziehen – falls dies überhaupt möglich ist – panisch ihre Guthaben auch von derzeit nicht betroffenen Online-Anbietern ab. Manche Anbieter werden den Cash-Abfluss nicht überleben und die Spieler verlieren ihre Einlagen.

Analysten schätzen die Lage falsch ein

Daraus ziehen Börsenanalysten – wissentlich oder unwissentlich – völlig falsche Schlüsse und verleiten Aktieninvestoren zu Engagements bei Online-Glücksspielanbietern. Die Analysten meinen, der „geschrumpfte „Markt bringe den verbliebenen Anbietern neue große Marktchancen. Das Gegenteil wird eintreten: die Spieler ziehen auch von derzeit nicht behelligten Online-Anbietern Spielgeld ab! Oder meinen die Analysten allen Ernstes, dass sich ein Anbieter in die USA wagt oder sich Kreditkartenfirmen und Banken weiterhin der Geldwäsche verdächtig machen wollen?

Fazit: Es kommen sehr harte, schwierige Zeiten für Online Glücksspiel-Anbieter und Spieler. Eine mögliche gesetzliche Liberalisierung bedeutet ebenfalls eher das Ende für das bisherige Online-Glücksspielmodell der Steueroptimierung. Steuern und Legalisierung fürchten die illegalen Anbieter wie der Teufel das Weihwasser. Also läuft auch diese Hoffnung ins Leere.

Kluge Aktionäre verlassen das Schiff – entgegen dem dummen und gefährlichen Rat mancher Analysten -rechtzeitig.

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