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KRONE / Casinos Austria: Die Kugel sollte fallen…

Casinos Austria © CC Wikimedia Ralf Roletschek

Wie die Kronen Zeitung aktuell berichtet ist, was sich seit Langem hinter den Kulissen bei den Casinos Austria und der Lotterie abspielt kein Ruhmesblatt:

Da lagen die Eigentümer, die tschechischen Milliardäre der Sazka-Group (38,3 Prozent) und die österreichische Staatsholding (33,2 Prozent) im Clinch um die Führung (weitere 17,2 Prozent hält die Novomatic).

Dass der bisherige Casino-General Labak gehen muss, ist inzwischen klar, ebenso, dass mit Bettina Glatz-Kremsner eine anerkannte Managerin an die Spitze kommen soll. Das war für kommenden Dienstag geplant, könnte sich aber noch einmal kurz verzögern. Im Aufsichtsrat gibt es Zustimmung für Glatz-Kremsner und auch für den von den Tschechen nominierten Ex-Banker Martin Skopek (früher für die Erste Group tätig). Hingegen spießt es sich bei der Bestellung von Peter Sidlo, den die FPÖ forciert.

Zusätzlich dazu haben sich die Wege der beiden tschechischen Superreichen getrennt: Karel Komarek übernimmt 100 Prozent an der Sazka und zahlt seinem bisherigen Partner Jiri Smejc eine Entschädigung von „mehreren hundert Millionen Euro“. Was zeigt: Da wurde in der Vergangenheit versucht, via Börsegang ganz groß abzuräumen, die Österreicher wären dabei nur das Mittel zum Zweck gewesen. Höchste Zeit, dass diese Spekulation ein Ende gefunden hat: Österreich muss und wird in diesem so sensiblen Bereich beim Eigentum und Management eine Schlüsselrolle einnehmen müssen. Daher sollte am Dienstag auch die Kugel im Aufsichtsrat in diese Richtung fallen! Eine weitere Verzögerung wärewohl fahrlässig …

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