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Der Standard / Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Novomatic-Kläger Barthold

Bild © Spieler-Info

Anmerkung von Spieler-Info.at:

In diesem Bericht wird von einer „Klage“ von Spieler-Info.at gegen KR Peter Barthold berichtet.
Tatsächlich handelt es sich um eine bzw. zwei STRAFANZEIGEN gegen KR Peter Barthold. Eingereicht bei der zuständigen Staatsanwaltschaft.
Von einer „Verleumdungsklage/Anzeige“, als versuchte Ablenkung des Peter Barthold – wie er gegenüber der APA behauptet – gegen Spieler-Info.at, ist uns nichts bekannt.
Beide Beweisstücke – mit einer Zeitspanne von einem Jahr zwischen den beiden Aufnahmen – beweisen die gleichen Vorhaben des KR Peter Barthold, von ihm selbst dargelegt.
Von wegen „Provokationsversuch bei einem Gespräch“, wie KR Peter Barthold gegenüber der APA meint. Und: Es gibt mehrere weitere Beweise für seine Pläne, welche ebenfalls der WKStA vorliegen.

Laut der aktuellen Onlinemeldung von Der Standard,  beschäftigen angebliche Barzahlungen des Glücksspielkonzerns Novomatic an den Ex-BZÖ-Politiker Peter Westenthaler weiter die Staatsanwaltschaft. Diese hat zwar vor einer Woche Ermittlungen gegen Westenthaler, die von einer Klage des Ex-Novomatic-Partners Peter Barthold ausgelöst worden waren, eingestellt. Nun ermitteln die Staatsanwälte aber gegen Barthold selber.

Denn „Spieler-Info“, die sich unter anderem der Suche nach illegalen Spielautomaten widmet und dabei auch von Novomatic finanziell unterstützt wird, hat wegen des Verdachts auf Erpressung Barthold geklagt. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) bestätigte der APA Ermittlungen gegen Barthold wegen des Verdachts auf schwere Erpressung und schweren Betrug zu mehreren „Faktenkreisen“. Barthold ist nach eigenen Angaben bereits von der WKStA einvernommen worden.

Der frühere Rapid-Tormann Barthold hat mehrere Lokale mit Glücksspielautomaten betrieben und dabei mit Novomatic eng zusammengearbeitet. Mit dem Ende des kleinen Glücksspiels gingen seine Lokale in den Konkurs. Barthold machte vor Gericht geltend, Novomatic hätte ihm auch nach dem Ende des kleinen Glücksspiels in Wien eine Fortführung seiner Geschäfte bis 2024 versprochen und ihm in der Folge einen Millionenbetrag bezahlt. Mit seiner diesbezüglichen Klage ist Barthold aber auch in zweiter Instanz abgeblitzt.

Außerdem hatte er vor Gericht vorgebracht, er habe von Novomatic Geld übernommen und ohne weitere Gegenleistung an das BZÖ bzw. an BZÖ-Politiker weitergereicht. Die von Barthold Beschuldigten hatten alles dementiert, auch dem Wiener Oberlandesgericht (OLG), der zweiten Instanz im Zivilprozess, waren Bartholds Aussagen zu vage und unglaubwürdig. Zuletzt hat auch die WKStA die Ermittlung mangels Substanz und Glaubwürdigkeit eingestellt.

Basis der nun im Gegenzug laufenden Klage gegen Barthold sind nach Angaben von Gert Schmidt, Eigentümer der Omnia Online Medien GmbH, die unter der Marke „spieler-info.at“ auftritt, zwei Aufzeichnungen: ein Tonband aus 2014 und eine DVD aus 2016, in denen jeweils Barthold ausführlich schildere, wie er die Novomatic erpressen wolle. Beide Dokumente seien der „Spieler-Info“ ohne deren Zutun zugetragen worden, betonte Schmidt im Gespräch mit der APA.

Barthold bestätigt die Existenz der DVD, deren Aufzeichnung er selber veranlasst habe. Allerdings habe es sich bei dem Gespräch mit einem Techniker, der für Novomatic Glücksspielautomaten betreut hat, um eine bewusste Provokation gehandelt. Er habe seinem Gegenüber vertrauliche Informationen entlocken wollen.

Alles was auf der DVD zu hören ist, hat keinen Wahrheitsgehalt,

so Barthold zur APA. Es sei ihm allerdings nicht gelungen, den Techniker aus der Reserve zu locken, räumt Barthold ein. Der Techniker ist mittlerweile Angestellter der Omnia Medien.

Von dem Tondokument aus 2014 wisse er nichts, darüber habe ihn auch die Staatsanwaltschaft nicht befragt, sagte Barthold zur APA. Und Barthold hat seinerseits Schmidt wegen Verleumdung angezeigt.

Außerdem will Barthold die Fortführung des Verfahrens gegen Westenthaler beantragen, wie er im Gespräch mit der APA ankündigte. Dafür hat er noch bis zur kommenden Woche Zeit.

Quellen:

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