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Hoscher: Werbeverbot in österreichischen Medien für illegales Glücksspiel muss exekutiert werden

Casinos Austria AG-Vorstand Mag. Dietmar Hoscher; Bild. (c) Casinos Austria AGMag. Dietmar Hoscher, Vorstand der Casinos Austria, Vize-Präsident der ECA und Vorsitzender des ORF-Stiftungsrat fordert ein strengeres Durchgreifen der Behörden bei Werbung für illegales Online-Glücksspiel. Dieses strenge Vorgehen ist im Glücksspiel-Gesetz und auch in der Koalitionsvereinbarung von ÖVP und SPÖ festgeschrieben.


Die letzte Steuerreform konkretisierte die Maßnahmen, die bis hin zu Internetsperren gehen sollen.

Eine aktuelle Studie der European Casino Association hat nun gezeigt, welche Maßnahmen die einzelnen EU-Länder vorsehen. Italien etwa sieht die Sperre aller Websites mit .com vor, da offizielle Seiten die nationale Endung .it tragen.

Maßnahmen müssen aber nicht nur vorgesehen, sondern auch exekutiert werden. Hoscher gegenüber DIE PRESSE: „Darauf kommt es an. Das Wichtigste bei all diesen Maßnahmen ist deren Exekution“, sagt Hoscher. So gibt es in Österreich zwar das gesetzliche Verbot, für illegales Glücksspiel zu werben, aber Verstöße dagegen würden nicht verfolgt. „Es müssten also auch die Werbeträger, wie etwa Zeitungen, bestraft werden, die Schaltungen annehmen“, so Hoscher.

Ein ähnlicher Weg wie in Belgien wird von Hoscher für Österreich empfohlen: Eine Blacklist der Behörden zeigt den Werbeträgern die schwarzen Schafe der Branche.

 

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