Daniel ist 18 Jahre alt, als er das erste Mal mit einem Kumpel in eine Spielhalle geht. „Mich haben diese bunten Farben am Automaten gereizt, dass da Musik rauskommt“, erinnert sich der Berliner. Das war im Jahr 2006.
Schon damals seien Spielhallen darauf ausgelegt gewesen, die Gäste möglichst lange im Lokal zu halten, sagt der heute 38-Jährige. „Man konnte mit 3 Euro reingehen und trotzdem 20 Latte Macchiato trinken, 20 Zigaretten rauchen“, erzählt er.
Es habe Snackrunden gegeben; hier mal ein Knoppers, da mal ein Stück Pizza. Und dann gewinnt man dabei sogar noch Geld – verlässt die Spielhalle mit mehr, als man beim Betreten dabeihatte. Mit Spielen die „Book of Ra“ heißen. Einmal verbringen er und sein Freund nach eigener Erinnerung 22 Stunden am Stück in so einer Spielhalle.
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Quelle:
- Glücksspielanbieter lassen Spielsüchtige trotz Sperre spielen, www.rbb24.de, 31.08.2026
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