Mit mehr Online-Lizenzen hofft die Regierung darauf, dass mehr Spieler sollen auf reglementierte Plattformen gelockt werden. Der Zeitplan für die Glücksspielreform hält aber nicht.
Das neue Glücksspielgesetz soll mehrere Lizenzen für Online-Glücksspiel vorsehen. Darauf haben sich die Vertreter der Regierungsparteien bei den Verhandlungen geeinigt, ist aus Verhandlungskreisen zu vernehmen. Unklar ist, ob es eine bestimmte Anzahl von Lizenzen geben wird, oder die Vergabe einer Lizenz an die Erfüllung der Vorgaben geknüpft ist. Derzeit haben nur die Österreichischen Lotterien die Konzession, über ihre Plattform „win2day“ Online-Glücksspiele anzubieten.
Von der Zulassung mehrerer Anbieter erhoffe man sich eine höhere Kanalisierungsrate – also einen höheren Anteil der Spieler auf offiziellen und damit reglementierten Plattformen. Der Branchenverband „Österreichische Vereinigung für Wetten und Glücksspiel“ (OVWG) attestiert den Lotterien eine Kanalisierungsrate von 35 Prozent, die Lotterien geben sie hingegen mit 65 Prozent an. In anderen Ländern stieg die Kanalisierungsrate deutlich, in Dänemark etwa auf 90 Prozent, merkte die OVWG an.
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Quelle:
- Regierung will mehr Lizenzen für Online-Glücksspiel vergeben, www.diepresse.com, 30.03.2026
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