
Die Wirtschaftskammer Vorarlberg will Glücksspielautomaten zulassen, um den steigenden Schulden des Landes entgegenzuwirken. Laut ihren Berechnungen könnten dadurch mehr als vier Millionen Euro an Steuern und Abgaben ins Landesbudget fließen. Nina Tomaselli von den Grünen kritisiert die Idee als „dümmste und gefährlichste Maßnahme“ seit Langem.
Die Wirtschaftskammer (WKO) rechnet vor, dass durch die Zulassung von Glücksspielautomaten rund 2,5 Millionen Euro an Steuern direkt ins Landesbudget fließen würden. Über die Bundesabgabe kämen zusätzliche Einnahmen dazu – insgesamt mehr als vier Millionen Euro. Bislang ist das sogenannte „kleine Glücksspiel“ in Vorarlberg nicht erlaubt.
Bekämpfung des illegalen Glücksspiels und Spielerschutz
Ein zentrales Argument ist die Bekämpfung des illegalen Glücksspiels. Nach Schätzungen stehen in Vorarlberg mehr als 1.000 Automaten ohne Genehmigung. Der Steuerschaden für Land und Bund beläuft sich laut WKO-Schätzungen auf über 20 Millionen Euro. Legale Anbieter könnten die Nachfrage vom Schwarzmarkt abziehen. In Oberösterreich habe sich gezeigt, dass eine gezielte Lizenzierung kombiniert mit Kontrollen illegale Betreiber deutlich zurückdrängt.
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Quelle:
- Wirtschaftskammer will kleines Glücksspiel erlauben, vorarlberg.orf.at, 29.08.2025