
Lange galt der ungarische Glücksspielmarkt als nahezu undurchdringlich. Er war streng reguliert, stark zentralisiert und für ausländische Anbieter bestenfalls eine entfernte Hoffnung. Doch wie so oft, wenn staatliche Monopole auf die Realität des digitalen Zeitalters prallen, beginnt auch hier die Fassade zu bröckeln.
Spätestens seit der Reform im Jahr 2023 hat sich ein Riss durch die alte Ordnung gezogen, durch den nun neue Marktmechanismen einfließen. Was dabei herauskommt, ist kein offener Glücksspiel-Boom, aber ein bemerkenswert spannendes Feld voller Ambivalenzen.
Wie der Staat das Glücksspiel in Ungarn steuert
Wer in Ungarn Glücksspiele betreiben will, kommt an der staatlichen Aufsichtsbehörde, offiziell bekannt als SZTFH, garantiert nicht einfach vorbei. Sie zieht die Strippen im Hintergrund, vergibt Lizenzen, kontrolliert Anbieter und wacht mit Argusaugen über jede Transaktion, die sich nicht eindeutig auf der lizenzierten Seite der Macht bewegt.
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Quelle:
- Glücksspiel in Ungarn: Wie entwickelt sich der Markt?, www.balaton-zeitung.info, 25.08.2025