
Die österreichische Regierung hat kürzlich bedeutende Änderungen in der Besteuerung von Glücksspielen eingeführt, die sowohl Spieler als auch Betreiber vor neue Herausforderungen stellen. Diese Reformen zielen darauf ab, die Steuereinnahmen zu erhöhen und gleichzeitig den Spielerschutz zu verbessern. Doch warum sorgen diese neuen Regelungen für so viel Aufregung in der Branche?
Drastische Erhöhung der Steuersätze für Glücksspielanbieter
Die neuen Glücksspielsteuern in Österreich bringen eine erhebliche Belastung für die Betreiber mit sich. Der Steuersatz wurde von bisher 40 Prozent auf bis zu 80 Prozent der Bruttospieleinnahmen angehoben. Diese drastische Erhöhung trifft besonders kleinere Anbieter hart, die bereits mit geringen Margen operieren.
Besonders betroffen sind Online-Casinos und Sportwettenanbieter, die nun deutlich höhere Abgaben leisten müssen. Viele Unternehmen befürchten, dass diese steuerliche Mehrbelastung ihre Geschäftstätigkeit in Österreich unrentabel macht. Einige internationale Anbieter haben bereits angekündigt, sich vom österreichischen Markt zurückzuziehen.
Die Auswirkungen zeigen sich auch bei den Online Sportwetten Österreich, wo Anbieter ihre Quoten anpassen mussten, um die höheren Steuern zu kompensieren. Dies führt zu weniger attraktiven Bedingungen für die Spieler und könnte den Markt langfristig schwächen.
Branchenexperten kritisieren, dass die neuen Steuersätze international nicht wettbewerbsfähig sind. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern wie Deutschland oder Malta sind die österreichischen Sätze deutlich höher, was zu einer Marktverzerrung führen könnte.
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Quelle:
- Neue Glücksspielsteuern in Österreich: was ist so dramatisch daran?, www.unser-mitteleuropa.com, 26.08.2025