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Glücksspiel in Österreich

 

 

Einleitung

In Österreich werden Glücksspiele durch das Bundesgesetz vom 28. November 1989 zur Regelung des Glücksspielwesens (Glücksspielgesetz – GSpG) geregelt. Glücksspiele im Sinne des GSpG sind Spiele, bei denen Gewinn und Verlust ausschließlich oder vorwiegend vom Zufall abhängen. Das Glücksspiel erfreut sich in Österreich großer Beliebtheit und birgt natürlich auch Gefahren. Der Glücksspielmarkt bedarf ordnungspolitischer und fiskalischer Kontrolle.

Ordnungspolitische Ziele sind

  • Vermeidung krimineller Handlungen (Glücksspiele als Mittel zur Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, für kriminelle Syndikate und für betrügerische Aktivitäten)
  • Suchtvermeidung
  • Finanzmarktstabilität (Pyramidenspiele, Geldwäsche)
  • Jugendschutz
  • Spielerschutz

Ein absolutes Verbot von Glücksspielen ist keine Lösung und hätte negative Auswirkungen, wie etwa unkontrolliertes Spiel in der Illegalität, unkontrollierte Gewinnauszahlung oder sogar Druck der Betreiber auf die Spieler.

Ähnliche negative Folgen hätte die Durchführung von Glücksspielen unter Wettbewerbsbedingungen. Die Europäische Union hat daher zu Recht die Regelung dieses Wirtschaftsbereiches den Mitgliedstaaten überlassen. Daher ist die Durchführung solcher Spiele in Österreich dem Bund vorbehalten (Glücksspielmonopol). Zusätzlich sieht das Gesetz eine staatliche Überwachung vor (Glücksspielaufsicht).

Aktuelle Literatur:

Glücksspielgesetz – und die wichtigsten Spielbedingungen. Kurzkommentar
Von Dr. Walter Schwartz, RA und Dr. Franz Wohlfahrt, RA. Verlag Manz

Aktueller Kommentar von Strejcek/Bresich im Verlag Österreich (Stand 1.1.2009)

 

Information über Glücksspiel durch das
Bundesministerium für Finanzen

Hier finden Sie Antwort auf folgende Fragen:

  • Darf eine Privatperson nach dem Glücksspielgesetz ein Objekt verlosen
    (Gemeinsame Stellungnahme des Bundesministeriums für Finanzen und Bundesministeriums für Justiz zum Thema der Hausverlosungen)?
  • Welche steuerlichen Rechtsfolgen ergeben sich bei Hausverlosungen?
  • Gerichtliche Strafbarkeit wegen der Durchführung einer Objektverlosung?
  • Berechtigt ein Gewerbeschein zum Veranstalten von Glücksspielen?
  • Poker – Was ist erlaubt und was nicht?
  • Vermittlung und Abschluss von „Wetten“ auf virtuelle bzw. aufgezeichnete Bewerbe – Eingriff in das Glücksspielmonopol?
  • Online-Glücksspiele im Internet, ausländische Glücksspiele – Was ist zu beachten?
  • Sind „Poker“, „Two Aces“ und „Beobachtungsroulette“ konzessionspflichtige Glücksspiele?
  • Wer darf in Österreich Glücksspiele durchführen?
  • Wodurch unterscheiden sich Gewinnspiele (Preisausschreiben) von Glücksspielen?
  • Sind Gewinnspiele in TV und Radio über Mehrwert-Telefonnummer zulässig?
  • Warum soll die Teilnahme an Kettenbriefen vermieden werden?
  • Ist zum Betrieb eines Sportwettbüros eine Bewilligung nach dem Glücksspielgesetz erforderlich?
  • Darf im Zuge einer Veranstaltung ein Glücksspiel durchgeführt werden
  • Kann ein Verein zur Förderung von humanitären Zielen Glücksspiele durchführen
  • Darf ein Unternehmer seine Produkte/Leistungen durch ein Glücksspiel bewerben, wenn er den Ertrag caritativen Zwecken widmet?
  • Gewonnen! Sind Gewinne aus Glücksspielen zu versteuern?
  • Spielabhängigkeit?