
Eigentlich waren diese Einnahmen bei der Sanierung Griechenlands fix eingeplant: Doch nun zeigt sich, dass die staatlichen griechischen Glücksspiel-Einrichtungen dramatisch an Umsatz verlieren. Die Leute spielen lieber bei illegalen Anbietern oder im Internet.
Fast 1,5 Milliarden Euro weniger haben die staatlichen Glückspiel-Einrichtungen in Griechenland bis zum September 2011 im Vergleich zum Vorjahr eingenommen. Einem Bericht der Zeitung Kathimerini zufolge sind das 17 Prozent. Schon in den Jahren zuvor war der Einbruch ähnlich groß gewesen.
Damit gehen der griechischen Regierung wichtige Einnahmequellen verloren. Denn neben der Unternehmenssteuer ist der Staat mit zwischen 22 und 30 Prozent an den Einnahmen aus dem Glücksspiel beteiligt. Anders als in anderen Staaten (zum Beispiel Spanien – mehr hier) ist den Griechen die Lust am Spielen offenbar vergangen – zumindest, wenn es um staatliche Einrichtungen geht.
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