Der Bundesrat der Schweiz möchte auch zukünftig nicht, dass Pokerturniere außerhalb von staatlichen Casinos durchgeführt werden und lehnte nun entsprechende parlamentarische Vorstöße ab.
Im Frühjahr dieses Jahres hatte des Schweizer Bundesgericht festgestellt, dass beim Poker Glück überwiege und der Geschicklichkeitsfaktor keine wesentliche Rolle spiele. Die logische Folge war die Festschreibung von Poker als Glücksspiel und das Verbot der Pokerveranstaltungen von privaten Anbietern. Die Pokergemeinde in der Schweiz heulte entsetzt auf, der monatelange Protest hatte zur Folge, dass sich nun auch zwei Schweizer Abgeordnete der Sache annahmen und eine Neuregelung forderten. Das Poker Verbot sei kontraproduktiv, durch das Angebot von Poker in Casinos bestehe die Gefahr, dass sich vor allem jüngere Spieler auch in anderen Glücksspielen versuchen würden und somit das Argument des Spielerschutzes ad absurdum führen würden.
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