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Paradise Papers: Die „Wild-West-Branche“ des Online-Glücksspiels am Beispiel des Glücksspielkonzerns Gauselmann

Bild © Creative Commons Max Pixel (Ausschnitt)

Das deutsche Glücksspiel-Unternehmen Gauselmann hat über Lizenzgebühren an illegalen Online-Casinos mitverdient. So fassen Journalisten des NDR auf dem Portal der „Tagesschau“ ihre Ermittlungen in Sachen Paradise Papers zusammen. Denn nicht nur das Angebot von Online-Glücksspielen ist in Deutschland weitgehend rechtswidrig, sondern auch das Lukrieren von Lizenzgebühren für solche auf dem deutschen Markt zugänglichen Spiele.

Der Konzern dementierte und kündigte umgehend seinen Rückzug vom deutschen Markt an. Lizenznehmer von Glücksspielen aus dem Hause Gauselmann wurden dazu aufgefordert, die Spiele nicht mehr „Endkonsumenten in der Bundesrepublik Deutschland“ anzubieten. Andernfalls beabsichtige der Konzern die Kündigung von Lizenzverträgen, wenn nicht gar die Abschaltung von Spielangeboten, berichtet das „Tagesschau“-Portal.

Der Online-Glücksspielmarkt ist eine der letzten Wild-West-Branchen: Der deutsche Automatenkönig Gauselmann mischt mit, wie die Paradise Papers belegen. (Tagesschau.de)

Da das Angebot mancher Betreiber bis zu 100% aus Gauselmann-Spielen bestehe, fürchten viele um ihre Existenz auf dem deutschen Markt, wie etwa die im Zuge der Paradise Papers-Ermittlungen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung in den Fokus des Interesses gerückte Casino-Seite „Stake 7“ mit Offshore-Sitz auf der Isle of Man.

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