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Paul Gauselmann: Ganz schön abgezockt

Bild © Spieler-Info

Paul Gauselmann wurde durch seine Spielotheken zum Milliardär. Nun ist die Gauselmann-Gruppe auch auf dem Online-Glücksspielmarkt vertreten.

Der 60. Geburtstag seines erfolgreichen Unternehmens wurde groß in Lübbecke (Deutschland) mit mehr als 2.600 Gästen gefeiert. Gauselmann: Die Spielemacher wurden im Laufe der Jahre zu Deutschlands größtem Glücksspielkonzern. Vor allem durch den Vertrieb von Glücksspielautomaten und Jukeboxen konnte das Unternehmen rasant wachsen. Mit 83 Jahren ist Paul Gauselmann weiterhin der Chef der Gauselmann-Gruppe.

Früher waren im Glücksspielgeschäft folgende Anbieter vertreten: Staatliche Lotterien, Spielbanken, Sportwetten sowie Automatenbetreiber. Doch durch den rasanten Aufschwung des Internets und der steigenden Zahl an Online-Nutzern erhöhte sich auch die stetig wachsende Anzahl an Online-Casinos illegaler Betreiber. Steuerparadiese entstanden unter anderem auf der Insel unter britischem Kronbesitz: Isle of Man. Paul Gauselmann musste dieser Entwicklung entgegenwirken, damit sein Angebot weiterhin attraktiv bleibt.

Im Jahr 2008 kaufte Gauselmann den deutschen Online Spiele-Entwickler Edict Gaming in Hamburg. Auf der Isle of Man gründete er die Tochterfirma Edict IoM. Die Genehmigung wurde in Douglas, der Insel-Hauptstadt, erfolgreich ausgestellt und somit die Weichen für den Einstieg des Unternehmens in das Online-Glücksspiel gestellt.

Es wurde lediglich eine Vertriebsorganisation auf der Isle of Man geschaffen, die nach den dortigen Bestimmungen ordnungsgemäß lizenziert ist

erläutert die Gauselmann-Gruppe.

Seit 2013 kann das Online-Casino unter www.merkur-spielcasino.de besucht werden. Dadurch hat die Gauselmann-Gruppe einen Internet-Auftritt geschaffen, der es ermöglicht, die populären Casinospiele der Casino Merkur-Spielotheken auch online zu spielen.

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