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Illegales organisiertes Glücksspiel: Verfahren gegen Clanchef Stromer vom BMJ beendet! Welser Vizebürgermeister in Glücksspiel verwickelt

Geheimer ERLASS des BMJ vom 16.1.2014 beendet langjähriges Strafverfahren gegen Clan-Chefs des illegalen, weil KONZESSIONSLOSEN Automaten-GlücksspielesAn der Spitze dieses Konzerns, welcher sein Geld seit Jahrzehnten mit illegalem, weil konzessionslosem Glücksspiel verdient, steht die „Flumen Privatstiftung“, deren Vorstandsvorsitzender der Welser Vize-Bürgermeister Dr. Andreas Rabl ist!


Seit Jahrzehnten betreiben insbesondere oberösterreichische Klein-Erzeuger von Geldspielgeräten über ein dichtes nationales und internationales Firmengeflecht massives illegales, weil konzessionsloses  Automaten-Glücksspiel.

Hier der Einstellungsbeschluss der STA Wels vom 28.1.2014 mit dem zitierten sensationellen ERLASS des BMJ vom 16.1.2014:

 

Spieler-Info.at  übergab seit mehreren Jahren detaillierte Informationen über dieses für die Spieler gefährliche Netzwerk den zuständigen Behörden und Staatsanwälten.

Tausende (!!) Seiten penibler  staatsanwaltlicher Erhebungen liegen Spieler-Info.at vor. Auch die Finanz ermittelte massiv. (Spieler-Info.at ist das Ergebnis nicht bekannt, in der Automatenbranche spricht man von mehr als 10 Millionen Euro Finanz-Vorschreibung und Finanz-Strafverfahren)

Ungewöhnlich in diesem Verfahren: das größte Konglomerat des organisierten, konzessionslosen Glücksspieles wird von einer  STIFTUNG geführt, an deren Spitze seit Jahren der amtierende Vizebürgermeister von Wels, Dr. Andreas Rabl steht. (siehe Organigramm)

 

Der wirtschaftliche Nutznießer der Stiftung sind Maximilian und Katharina Stromer. Maximilian Stromer, der sich gerne als Kunstmäzen und Opernfreund gibt, hat offensichtlich in Wels und OÖ blendende politische Beziehungen, welche bis nach Wien reichen.

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Welser IT-Unternehmer als Kunstmäzenwels.at
03. 06. 2013

Welser IT-Unternehmer als KunstmäzenEin großes Herz für die Kulturszene seiner Heimatstadt bewies kürzlich der Welser Unternehmer und Kunstsammler Maximilian Stromer, Vorstand der Xatronic AG: Er schenkte drei Bilder des Salzburger Künstlers Janz Franz, den er als Mäzen fördert, der Galerie der Stadt Wels (Medienkulturhaus, Pollheimerstraße 17). Die Bilder sind jeweils zwischen 7000 und 10.000 Euro wert und sollen auch fix in der Galerie verbleiben. „Eine derartige Unterstützung der Welser Kunstszene durch die Wirtschaft ist vorbildlich und verdient höchsten Dank und Anerkennung“, war sich Kulturstadtrat Walter Zaunmüller mit Stadtrat Dr. Andreas Rabl, der der Übergabe ebenfalls beiwohnte, einig.
Der Autodidakt Janz Franz malt und zeichnet intensiv seit etwa 1990 und stellte seine Werke erfolgreich von Köln bis Genf und Livorno aus. Sein Werk ist ebenso von der Welt des Rock und früher steirischer (dort ist er aufgewachsen) Subkultur geprägt wie von seinem Hang zum Aktionismus. Die größte private Bildersammlung des Künstlers befindet sich im Besitz von IT-Unternehmer und Spender Maximilian Stromer.

Bild: Stadtrat Walter Zaunmüller, Maximilian Stromer, Stadtrat Dr. Andreas Rabl sowie „Hausherr“ und Galerieleiter Dr. Günter Mayer bei der Übergabe eines der drei Janz Franz-Bilder im Medienkulturhaus (v.l.). Bildhinweis: MKH

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Der Wiener Anwalt DDr. Wennig verfasste für Stromer zahllose Gutachten, die dessen „Unschuld“ beweisen sollen. RA DDr. Wennig verdient am konzessionslosen Automatenglücksspiel satte Honorare, seit vielen Jahren.

Kein Wunder: Ehemalige Partner und Insider berichten, dass Stromer pro illegalem Geldspielautomaten 6.000-7.000 Euro pro Monat einnimmt – er hat davon in Österreich, Italien, Ungarn, der Tschechei und anderen Ländern mehr als Tausend Geräte in Betrieb bzw. an „Subunternehmer“ vermietet oder verkauft.

Über ein internationales Netzwerk laufen dann „Gebühren“ für Software-Bereitstellung, Vermietung der Hardware, Servicekosten …
Am Ende ist alles „sauber“ dargestellt  und Stromer spielt in OÖ den Kunst-Förderer und „innovativen Unternehmer“.

Stromer, der sich gerne von Bodyguards mit albanischen Wurzeln beschützen lässt und diese auch – z.B.  polizeilich aktenkundig und durch Zeugen belegt – in Linz gegen unliebsame Ex-Partner einsetzt,
ist es gelungen, höchste  oberösterreichische Wirtschafts-und Politik-Kreise zu unterminieren.

Tatkräftig unterstützt wird er von den weiteren im  STA-Beschluss genannten „Partnern“ und „Kollegen“ des illegalen Automaten-Glückspieles.

Was geschieht mit den vielen anderen in Österreich laufenden Verfahren wegen „illegalem Glücksspiel“?

Sehr bemerkenswert ist dieser ERLASS und demzufolge der Einstellungsbeschluss der STA Wels vom 28.1.2014 in Zusammenhang mit anderen Verfahren und getätigten Anzeigen.

Viele ungerechtfertigte, mit gelinkten Spielerschäden betrügerisch verfasste Anzeigen gegen LEGAL operierende Glücksspielunternehmen wurden exakt von jenen Betreibern des illegalen Automaten-Glücksspieles veranlasst oder finanziert, deren Verfahren nun per ERLASS niedergeschlagen wurden!

Die Verfahren gegen die LEGALEN  Glücksspielbetreiber mit glasklarer Konzernstruktur und horrenden Steuerleistungen laufen derzeit weiter …!!

Das ist Österreich! Wirklich?

Immerhin handelt es sich NICHT um Peanuts: der illegale Geldspielbereich in Österreich währte fast DREISSIG Jahre, in seiner Hochzeit 2011 waren etwa 8.000 Geldspielgeräte illegal in Österreich aufgestellt.

Das Volumen des Kasseninhaltes betrug jährlich ca. 500 bis 600 Mio (!!) Euro, davon ging eine fette Scheibe an die hier zitierten Firmen.
Noch 2013 betrug das Volumen ca. 70-80 Mio Euro, das großteils am Fiskus vorbeiläuft.

Allerdings sollten die Betreiber des konzessionslosen, illegalen Automatenglückssspieles nicht vorzeitig frohlocken: Es gibt nicht nur das Glücksspielgesetz, es gibt auch die Finanz und ein Finanzstrafgesetzt. Das tut  bereits sehr vielen der Betreiber sehr weh … Ende NICHT in Sicht!

Spieler-info.at  übergibt mehrere Tausend Seiten Akte „Stromer, E.S:G., Kajot und Co“ in einer übersichtlichen Dokumentation der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft.

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