Startseite / Akuell / TOP News / Kampf gegen illegales Glücksspiel in Kärnten

Kampf gegen illegales Glücksspiel in Kärnten

Kampf gegen illegales Glücksspiel in Kärnten; Bild: SIIm Bundesland Kärnten hat der LVG die Beschwerde zweier unterlegener Konzessionsbewerber abgewiesen und das Verfahren eingestellt.

Eine „außerordentliche Revision“ wäre zulässig, jedoch ohne aufschiebende Wirkung. Somit kann der Konzessionsbescheid vom 13.3.2015  der Kärntner Landesregierung umgesetzt werden.

Diesem  Bescheid zufolge haben folgende Firmen Konzessionen für Kärnten erhalten:

  • ACE (Admiral/Novomatic) für 259 Glücksspielgeräte in Spielhallen
  • Amatic für 111 Glücksspielgeräte in Spielhallen
  • Fair Games (Wettpunkt) für 93 Glücksspielgeräte, jedoch als Einzelaufstellung oder auch in Hallen, nach eigener Wahl.

ALLE  Geräte und deren Betrieb, auch in Einzelaufstellungen, müssen dem Glücksspielgesetz entsprechen: Zugangskontrollen, Direkt-Anbindung an das Bundesrechenzentrum etc.

ALLE DREI Anbieter schlossen aus Gründen des Spielerschutzes einen freiwilligen „Sperr-Verbund“ zum Aussperren von gefährdeten Spielern.

Spieler-Info.at hat es sich seit vielen Jahren erfolgreich zur Aufgabe gesetzt, das illegale Automaten-Glücksspiel nicht nur zurückzudrängen, sondern auch auf das kleinstmögliche Maß zu reduzieren.

Zahlreiche praxisnahe Erfahrungen haben bewiesen, dass besonders das illegale Automatenglücksspiel – wegen der unkontrollierten Angebote an den Spieler, wegen der nicht kontrollierten Spielprogramme, wegen des Zuganges auch von Jugendlichen, des erfolgten Geldverleihs an Spieler und damit Geldwäsche – große soziale Probleme schafft.

Ein wesentlicher Anteil der pathologischen Spielsüchtigen wurde durch die große Anzahl der oftmals seit Jahrzehnten grassierenden Flut illegaler Glückspielgeräte geschaffen.

Die sozialen Folgen, auch die Kosten für die Allgemeinheit, welche das illegale Glücksspiel-Angebot geschaffen hat und teilweise noch verursacht, sind enorm.

Spieler-Info.at hat seit  Okt. 2014 intensiv das illegale Glücksspiel in KÄRNTEN bekämpft. Nichtsdestotrotz sind von ursprünglich etwa 58 illegalen Glücksspielgeräten im Oktober 2014 aktuell lt. Recherchen per 11.11.2015 30 Standorte mit 194 Geräten + 6 Standorte kein Zutritt (“Klingelbetriebe“) in Betrieb.

Eine Auflistung aller Standorte finden Sie unterhalb angeführt im Anhang / Punkt 1.

Ein Großteil der angeführten Standorte wurde mehrmals angezeigt, es gibt für JEDEN dieser Standorte zumindest ein Verwaltungsstrafverfahren.

Gegenüberstellung 2014 – 2015

Anzeigen November 2014  9 Standorte 58  illegale Glücksspielgeräte
Anzeigen April / Juni 2015  36 Standorte 197 illegale Glücksspielgeräte
Anzeigen 11.11.2015 30 Standorte 194 illegale Glücksspielgeräte
  6 Standorte Kein Zutritt / Klingelbetrieb

                  

Gegenüberstellung NÖ – OÖ – Kärnten

Seitens Spieler-Info.at wurde festgestellt, dass die Anbieter von illegalen Glücksspielen durch vermehrte Einrichtung sogenannter „Klingel-Betriebe“ auf den steigenden Kontrolldruck der Behörden reagieren. Dabei werden nur „bekannte Gesichter“ eingelassen und unbekannten Personen wird der Eintritt ohne Begründung verwehrt, um das Risiko der Aufdeckung des illegalen Betriebs von Glücksspielgeräten zu verringern.

Bei Kontrollbesuchen wird mitunter trotz anläuten nicht geöffnet und der Eindruck erweckt, das Lokal habe geschlossen.

Klingel-Betriebe Kärnten

PLZ

Gemeinde

Adresse

Name des Lokals

9020

Klagenfurt

Ebentalerstraße 50

Casino Colombo

9020

Klagenfurt

Pischeldorferstraße 181

Unib@t

9100

Völkermarkt

2. Mai-Straße 12

Casino Vegas

9100

Völkermarkt

Mettinger Straße 6

Top Win Casino

9400

Wolfsberg

Roßmarkt 9

City Casino  Top Win

9500

Villach

Ludwig-Walterstr.23

Lux Casino

 

WARNUNG für Spieler und Behörden:

Die meisten „Klingel-Betriebe“ haben AUSSEN und INNEN  ein raffiniert positioniertes Kamerasystem, oft sogar MIT TON-Übertragung zum MITHÖREN aller Gespräche.

SPIELER werden ebenfalls verbotenerweise geheim  GEFILMT!

Der Zugang wird oft von entfernten Büros aus überwacht und  per VIDEO  verbotenerweise AUFGEZEICHNET.

Alleine im Jahre 2015 wurden von Spieler-Info.at folgende Behörden intensiv über die Problematik des  illegalen Glücksspiels informiert:

Anschreiben am 07.04.2015 an Behördenleiter/Bürgermeister:

Behörden
BehördenleiterIn

Gemeinden
BürgermeisterIn

LPD Kärnten
Landespolizeidirektorin
Mag.a Dr.in Michaela Kohlweiß
Buchengasse 3
9020 Klagenfurt

Magistrat
Klagenfurt am Wörthersee
Bürgermeisterin
Frau Dr.in Maria-Luise Mathiaschitz
Neuer Platz 1
9010 Klagenfurt am Wörthersee

BH Völkermarkt
Bezirkshauptmann
Mag. Gert Klösch
Spanheimergasse 2
9100 Völkermarkt

Stadtgemeinde Völkermarkt
Bürgermeister
Valentin Blaschitz
Hauptplatz 1
9100 Völkermarkt

Marktgemeinde Eberndorf
Bürgermeister
Wedenig Gottfried, Dir. OSR
Kirchplatz 1
9141 Eberndorf

Stadtgemeinde Bleiburg
Bürgermeister
Stefan Visotschnig
10. Oktober Platz 1
9150 Bleiburg

BH Klagenfurt
Bezirkshauptmann
Mag. MBA Johannes Leitner
Völkermarkter Ring 19-21
9010 Klagenfurt

Stadtgemeinde Ferlach
Bürgermeister
Ingo Appé
Kirchgasse 5
9170 Ferlach

BH Villach
Bezirkshauptmann
Mag. Dr. Bernd Riepan
Meister-Friedrich-Straße  4
9500 Villach

Marktgemeinde
St. Jakob im Rosental
Bürgermeister
Heinrich Kattnig, Reg. Rat
St. Jakob 60
9184 St. Jakob im Rosental

BH St. Veit an der Glan
Bezirkshauptfrau
Mag.a Dr.in Claudia Egger-Grillitsch
Hauptplatz 28
9300 St. Veit an der Glan

Stadtgemeinde Althofen
Bürgermeister
Alexander Benedikt
Hauptplatz 8
9330 Althofen

BH Wolfsberg
Bezirkshauptmann
Mag. Georg Fejan
Am Weiher 5/6
9400 Wolfsberg

Stadtgemeinde Wolfsberg
Bürgermeister
Hans-Peter Schlagholz
Rathausplatz 1
9400 Wolfsberg

LPD Kärnten
Landespolizeidirektorin
Mag.a Dr.in Michaela Kohlweiß
Buchengasse 3
9020 Klagenfurt

Magistrat Villach
Bürgermeister
Günther Albel
Rathausplatz 1
9500 Villach

BH Hermagor
Bezirkshauptmann
Mag. Dr. Heinz Pansi
Hauptstraße 44
9620 Hermagor

Stadtgemeinde
Hermagor – Pressegger See
Bürgermeister
Siegfried Ronacher
Wulfeniaplatz 1
9620 Hermagor

BH Spittal an der Drau
Bezirkshauptmann
Mag. Dr. Klaus Brandner
Tiroler Straße 16
9800 Spittal an der Drau

Stadtgemeinde
Spittal an der Drau
Bürgermeister
Gerhard Pirih
Burgplatz 5
9800 Spittal an der Drau

Im Anhang / Punkt 2 finden Sie Kopien der Schreiben.

Kopien der Medienberichte 2015 finden Sie im Anhang / Punkt 3.

 

ANHANG / Punkt 1

Auflistung  Standorte – illegale Glücksspielgeräte-Stand 11.11.2015

Auflistung  Standorte – illegale Glücksspielgeräte – Stand 11.11.2015

Anzeigenhäufigkeit 2014 – 2015

 

ANHANG / Punkt 2 – Kopie Anschreiben BEHÖRDEN

Mail 07.04.2015 / Musterbrief an Behördenleiter / Bürgermeister:

Kopie Anschreiben LANDESREGIERUNG:

Von: Redaktion // Spieler-Info.at [mailto:redaktion@spieler-info.at]Gesendet: Dienstag, 07. April 2015 16:57
An: peter.kaiser@ktn.gv.at
Betreff: Illegales Automatenglücksspiel in Kärnten

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann Dr. Kaiser!

Die Omnia Online Medien GmbH tritt seit Jahren gegen die Veranstaltung von illegalem Glücksspiel auf und betreibt unter anderem die Internet-Plattform www.spieler-info.at. Wir erachten es als dringend notwendig, gegen die unkontrollierte und illegale Veranstaltung von Glücksspiel aufzutreten und haben in diesem Zusammenhang in den letzten Jahren im gesamten Bundesgebiet Anzeigen wegen illegal veranstalteten Glücksspielen bei den zuständigen Behörden eingebracht.

Die europarechtlichen Vorgaben zur Etablierung eines strengen Spielerschutzes wurden in Österreich – ebenso wie in Kärnten –  vorbildlich umgesetzt und dienen nicht zuletzt auch dem Jugendschutz. Bei illegalen Glücksspielangeboten werden diese zentralen Bemühungen des Gesetzgebers zur Eindämmung der sozialen Gefahren des Glücksspiels aber vollständig ausgehebelt.

Nach unseren Informationen soll das Jahr 2015 als Beobachtungszeitraum bzw. Testphase dienen, um die Effizienz und tatsächlichen Auswirkungen der strengeren gesetzlichen Vorgaben für Landesausspielungen festzustellen. Das Vergabeverfahren für insgesamt 3 Ausspielbewilligungen in Kärnten ist noch nicht rechtskräftig beendet. Aktuell verfügen zwei Unternehmen über befristete Ausspielbewilligungen nach dem Kärntner Spiel- und Glücksspielautomatengesetz (kurz K-SGAG) und dürfen unter strengen Auflagen (Jugend- und Spielerschutz) Glücksspielautomaten in Kärnten betreiben.

Wie aus informierten Kreisen zu erfahren ist, versuchen die unzähligen Betreiber von illegalen Glücksspielen durch eine weitere massive Ausdehnung ihrer rechtswidrigen Geschäfte das strenge und vorbildliche Kärntner Spiel- und Glücksspielautomatengesetz zu unterlaufen und die Evaluierung im Jahr 2015 zu ihrem Vorteil zu beeinflussen. Die fortgesetzten und ausgeweiteten illegalen Geschäfte sollen dann als Argument für eine vermeintliche Wirkungslosigkeit der landesgesetzlichen Vorschriften missbraucht werden. Die Hintermänner und Betreiber von illegalem Glücksspiel in Kärnten wollen unter allen Umständen verhindern, dass das strenge Kärntner Spiel- und Glücksspielautomatengesetz umgesetzt wird und die legalen Anbieter längerfristige Konzessionen erhalten.

So soll erreicht werden, dass sich kein „legaler Glücksspielmarkt“ in Kärnten entwickeln kann und die exorbitanten Gewinne durch illegale Ausspielungen weiterhin steuerfrei lukriert werden können.

Da die Anzahl der illegalen Glücksspielautomaten in Kärnten in den letzten Monaten stark gestiegen ist und teilweise auch an bereits angezeigten Glücksspielautomaten noch immer eine weitere Bespielung möglich ist, haben wir die zuständigen Behörden mit weiteren Anzeigen auf steigende Zahlen illegaler Glücksspielautomaten aufmerksam gemacht und angeregt, die rechtsstaatlich erforderlichen Verfahren einzuleiten. In allen Fällen wurden die Anzeigen mit Detektivberichten über die jeweils pro Standort durchgeführten Lokalaugenscheine als Beweis untermauert.

Im Anhang erlauben wir uns eine Übersicht über die seit 2014 bereits erstatteten Anzeigen wegen illegalem Glücksspiel in Kärnten zu Ihrer geschätzten Kenntnis zu übermitteln. Daraus ersehen Sie, dass trotz Anzeigen nicht die gesetzlich vorgesehenen behördlichen Sanktionen eingeleitet wurden.

Um die Umsetzung und Etablierung des Kärntner Spiel- und Glücksspielautomatengesetz voranzutreiben und illegales Glücksspiel effektiv zu bekämpfen sind den Behörden besondere Befugnisse (insbesondere nach dem bundesrechtlichen Glücksspielgesetz) an die Hand gegeben. Ein rasches Einschreiten der zuständigen Bezirkshauptmannschaften bzw. der Landespolizeidirektion ist dringend notwendig, um den oben dargestellten Bestrebungen der illegalen Anbieter entschieden entgegen zu treten.

Als stärkstes und effektivstes „Werkzeug“ der Behörden ist die Betriebsschließung gesetzlich vorgesehen. Kann durch andere Maßnahmen „nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden“, dass das illegale Glücksspiel fortgesetzt wird, ist eine behördliche Betriebsschließung erforderlich (§ 56a GSpG).

Die ebenfalls im Glücksspielgesetz vorgesehene Möglichkeit der Beschlagnahme von Glücksspielautomaten ist – das zeigen vor allem die bisherigen Erfahrungen – leider nur selten geeignet weitere illegale Ausspielungen tatsächlich zu verhindern. Häufig werden die beschlagnahmten Geräte bereits nach kürzester Zeit durch neue illegale Glücksspielautomaten ersetzt. Die „Ersatzkosten“ für ein beschlagnahmtes Gerät sind im Vergleich zu den extrem hohen Einnahmen aus illegalem Glücksspiel vernachlässigbar gering. Einzig durch Betriebsschließungen bzw. Teilbetriebsschließungen kann die Fortsetzung von illegalem Glücksspiel tatsächlich verhindert werden.

Die Omnia Online Medien GmbH veröffentlicht auf der Internet-Plattform www.spieler-info.at regelmäßig aktuelle Listen mit Standorten, an denen (vermutlich) illegales Glücksspiel angeboten wird. Das interessierte Publikum kann zudem alle – von beauftragten Detektiven – ermittelten Details über diese Lokale abrufen und Auszüge aus den entsprechenden Verwaltungsstrafanzeigen einsehen. Aus diesen aufbereiteten Informationen zeigt sich deutlich, dass keine Betriebsschließungen verhängt werden und das illegale Verhalten – unbehelligt von den Behörden – fortgesetzt wird.

Die Veranstaltung illegalen Glücksspiels hat nicht nur beträchtliche sozialnegative Auswirkungen, sondern bedeutet auch für die öffentliche Hand enorme Einnahmeneinbußen, da bei illegal betriebenen Glücksspielautomaten nicht die vorgesehenen (landes- und bundesgesetzlichen) Abgaben und Steuern abgeführt werden. Dadurch entsteht ein enormer wirtschaftlicher Schaden für die Steuerzahler.

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann, aufgrund der aktuellen Brisanz dieses Themas in Kärnten haben wir uns erlaubt, uns mit diesem Schreiben direkt an Sie zu wenden. Wir ersuchen Sie um Unterstützung beim Kampf gegen illegales Glücksspiel!

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Gert Schmidt

_____________________________________

E-Mail: office@omnia-cc.at

Spieler-Info.at

E-Mail: redaktion@spieler-info.at

www.spieler-info.at


Von: Spielerinfo – Redaktion [mailto:redaktion@spieler-info.at]Gesendet: Freitag, 10. Juli 2015 10:47
An: ‚christian.ragger@ktn.gv.at‘
Cc: redaktion@spieler-info.at
Betreff: WG: Kärnten – illegales Glückspiel – Leserbrief

 

Sehr geehrter Herr Landesrat Mag. Ragger,

 

zu Ihrer gefälligen Information übermitteln wir Ihnen nachstehenden Leserbrief.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Gert Schmidt

___________________________________

Plattform Spieler-Info.at

E-Mail: redaktion@spieler-info.at

www.spieler-info.at

 

Betreff: Kärnten – illegales Glückspiel

Sehr geehrtes Spieler- Info – Team

Trotz des Versprechens von Landesrat Christian Ragger, dass ab 3. Juni 2015 mit Überraschungen bei der Bekämpfung des illegalen Glückspiels in Kärnten zu rechnen ist, sind keine signifikanten Änderungen in Kärnten / Klagenfurt bemerkbar.

Es wird weiterhin, z.B. im Grossraum Klagenfurt auf Kosten der Spielsüchtigen ein Vermögen generiert.

Für mich als aussenstehenden Beobachter einfach unverständlich, fahrlässig und im höchsten Masse bedenklich.

Die einzig bemerkbare Veränderung ist, dass neue Ideen umgesetzt werden, um die Behörden zu täuschen. Lokalitäten in denen das illegale Glückspiel betrieben wird, werden teilweise mit Folien verdunkelt, um so vorzugaukeln, dass diese Betriebe geschlossen sind. Zudem werden auch neue Eingänge (nicht mehr Strassenseitig) errichtet.

Die Aussage von Herrn Landesrat Mag. Ragger, dass das Budget für die Kontrollen im Jahr 2015 um 30,000€ (40%) gesenkt wurden, erklärt vieles. Somit nützen die besten Gesetze zum Spielerschutz nichts, wenn die Kontrollen in der Folge im erforderlichen Ausmass fehlen.

Deshalb darf abschliessend ernüchternd und auch zornig festgehalten werden, dass die illegalen Betreiber Aufgrund der hohen „ergaunerten“ finanziellen Mittel weiterhin Mittel und Wege finden werden um die Spielsüchtigen, das Land Kärnten und auch die Allgemeinheit schädigen (die Folgekosten der Spielsucht zahlt die Allgemeinheit).

Kärnten ist marode (Hypo), Gelder fehlen. Kleine seriöse Betriebe kämpfen täglich um ihr Überleben (enorme Bürokratie und Auflagen) und diese Betriebe lukrieren illegal vor denn Augen der zuständigen Behörden ein Vermögen. Verstehe das wer möchte…………..

Besten Dank für Ihre Kenntnisnahme und Bemühungen.

Freundliche Grüsse

A.J


Von: Spieler-Info.at [mailto:kontakt@spieler-info.at]Gesendet: Mittwoch, 19. November 2014 09:53
An: ‚KAISER Peter‘
Cc: ‚Spieler-Info.at‘
Betreff: AW: Kärnten – Illegales Glücksspiel

 

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann Dr. Kaiser,

wir bedanken uns sehr herzlich für Ihre Stellungnahme und gestatten uns zu Ihrer Information den Bericht über Ihre Stellungnahme auf Spieler-Info.at  zu senden.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Gert Schmidt

___________________________________

Plattform Spieler-Info.at

E-Mail: redaktion@spieler-info.at

www.spieler-info.at


Von: KAISER Peter [mailto:Peter.KAISER@ktn.gv.at]Gesendet: Dienstag, 18. November 2014 15:11
An: ‚Spielerinfo – Kontakt‘
Betreff: AW: Kärnten – Illegales Glücksspiel

 

Sehr geehrter Herr Prof. Schmidt,

herzlichen Dank für Ihr Email zum Thema “Illegales Glücksspiel“.

Ich habe Ihre Beobachtungen, wonach die Anzahl der illegalen Geldspielgeräte in Kärnten zuletzt wieder stark gestiegen ist, zum Anlass genommen, um die die zuständigen Behörden um eine Überprüfung zu bitten. Die Ergebnisse sollten in ca. 3 Wochen vorliegen.

Was die von ihnen angesprochene gesetzliche Unsicherheit betrifft, so sollte diese bis Jahresende behoben sein. Vorgesehen ist, dass maximal drei Bewilligungen für den Betrieb von insgesamt 465 Automaten ausgestellt werden: Zwei Bewilligungen für das Aufstellen von Glücksspielautomaten in eigenen Salons, eine für den Betrieb einzelner Geräte in Gaststätten.

Wichtig wäre mir auch eine Verkürzung der Lizenzdauer von derzeit 15 Jahren auf 7 Jahre.

In meiner täglichen Arbeit erlebe ich, wieviel Kummer und Leid unkontrolliertes Automaten-Spiel in viele Familien trägt. Umso mehr weiß ich die Arbeit von diversen Institutionen und Plattformen, die sich dem Spielerschutz verschrieben haben, zu schätzen.

Ich möchte mich daher in diesem Zusammenhang bei Ihnen, sehr geehrter Herr Prof. Schmidt, und den Mitgliedern Ihrer Plattform für Ihren Einsatz im Kampf gegen die Geisel „Illegales Glücksspiel“ herzlich bedanken und Ihnen weiterhin viel Erfolg wünschen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Peter Kaiser

Mag. Dr. Peter Kaiser

Landeshauptmann

AMT DER KÄRNTNER LANDESREGIERUNG

Büro Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser

9020 Klagenfurt am Wörthersee, Arnulfplatz 1

Tel.: +43 (0) 50536 – 22101

Fax: +43 (0) 50536 – 22100

E-Mail: peter.kaiser@ktn.gv.at

Web: www.ktn.gv.at


Von: Spielerinfo – Kontakt [mailto:kontakt@spieler-info.at]Gesendet: Dienstag, 28. Oktober 2014 16:19
An: KAISER Peter
Betreff: Kärnten – Illegales Glücksspiel

 

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann Dr. Kaiser,

Spieler-Info.at befasst sich seit bald zehn Jahren intensiv mit dem Kampf gegen illegales Automaten-Glücksspiel in Österreich.

Durch zahlreiche Anzeigen konnte der Gesamt-Bestand an illegalen Geldspielgeräten in Österreich von ca. 10.000 auf etwa 2500 reduziert werden.

Leider ist die Dichte der illegalen Geldspielgeräte in den sogenannten „Verbots-Bundesländern“, in welchen das „kleine Glücksspiel“  vollkommen verboten ist, am stärksten.

Noch heute  sind z.B. in Vorarlberg, Tirol, Salzburg hunderte illegale Automaten – trotz massivem Einsatz der zuständigen Behörden und der Finanzpolizei – „ungestört“ in Betrieb.

JEDER einzelne illegale Geldspiel-Apparat bringt nach Erfahrenswerten der Finanzpolizei ca. 7.000 Euro monatlichen Kassen-Inhalt.

Dies zeigt das große gefährliche Potential des illegalen Automaten-Glücksspiels.

Die Spieler sind damit ohne Spieler-Schutz, haben unkontrollierten Zugang, spielen auf nicht kontrollierten Spielprogrammen und werden damit meist betrogen.

Aktuell hat Spieler-info.at in Kärnten recherchiert und festgestellt, dass in letzter Zeit der Betrieb illegaler Geldspielgeräte massiv zugenommen hat.

Offensichtlich ist die aktuelle gesetzliche Unsicherheit in Kärnten, das Glücksspiel betreffend, für die Betreiber illegaler Automaten Anlass, sich vermehrt zu verbreiten.

Bei Gesetzesklarheit ist die wichtige Möglichkeit des jeweiligen Konzessionsinhabers gegeben, gegen illegale Anbieter mittels UWG-Klagen vorzugehen.

Sollten Sie weitere sachdienliche Hinweise benötigen, lassen Sie uns das bitte wissen, wir sind Ihnen gerne behilflich.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Gert Schmidt

__________________________________

Plattform Spieler-Info.at

E-Mail: redaktion@spieler-info.at

www.spieler-info.at

 

ANHANG / Punkt 3 – MEDIENBERICHTE

 

04.11.2015, 13:06 | OTS0124 | Die Freiheitlichen in Kärnten

Christian Ragger: Kärnten von wucherndem illegalen Glückspiel befreien!

Mit größtmöglicher Strenge gegen Straftäter, die das per Gesetz begrenzte Angebot unterlaufen

Klagenfurt (OTS) – „Das klare Ziel des Kärntner Gesetzgebers, das kleine Glücksspiel auf ein überschaubares Maß zu begrenzen, indem er nur mehr drei Anbieter mit einer beschränkten Zahl von Geräten erlaubt, muss umgesetzt werden“, fordert der zuständige Referent in der Landesregierung LR Mag. Christian Ragger. Es werde derzeit durch Straftäter, die illegal Etablissements betreiben, unterlaufen. Damit müsse Schluss sein! Ragger kündigt verstärkte Kontrollen durch die Bezirkshauptmannschaften an, welche durch die Polizei und die Finanzpolizei unterstützt werden. „Wir können jetzt losschlagen, weil nach einem langen Verfahren die Bescheide für die zugelassenen Anbieter vom Landesverwaltungsgericht bestätigt worden sind“, teilt Ragger mit. Bei der Aktion scharf soll das neue Landesgesetz mit größtmöglicher Strenge vollzogen werden: „Illegale Geräte werden beschlagnahmt und die Betriebe, die häufig einen legalen Teil (Gastlokal oder Wettbüro) als Alibi haben, werden geschlossen. Aufgrund der bisherigen Rechtsunsicherheit konnte das illegale Glücksspiel im Untergrund wuchern. „Doch jetzt haben wir alle rechtlichen Möglichkeiten und wir müssen den Markt von den unerwünschten und unerlaubten Angeboten säubern. Das ist auch dringend nötig, um die Ausbeutung von Spielern zu verhindern. Die konzessionierten Betreiber müssen im Gegensatz zur Schmutzkonkurrenz strenge Regeln beim Spielerschutz einhalten. Dazu gehören u.a. die Ausweispflicht und Zeitlimits“, stellt Ragger abschließend fest.

Rückfragehinweis:
   Die Freiheitlichen in Kärnten - FPÖ
   9020 Klagenfurt
   0463/56 404

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das könnte Sie auch interessieren

Was momentan entsteht, das sind strukturierte Gruppierungen. © Spieler-Info

Glücksspiel-Mafia in Österreich aktiv

Verschiedene Gruppierungen rüsten derzeit massiv auf. Die Polizei mahnt mehr Unterstützung der Justiz ein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.