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Steiermark: Panther Gaming setzt auf Tourismusgebiete

Panther Gaming setzt auf TourismusgebieteAktuellen Meldungen zu Folge investiert „Panther Gaming“ 9 Mio. Euro und streckt seine Fühler auch nach Salzburg aus.


Die Grazer PG Enterprise AG („Panther Gaming“), die eine der neuen Lizenzen für das Automatenglücksspiel in der Steiermark erhalten hat, plant ab kommendem Jahr 15 Spielsalons. Der Schwerpunkt soll in steirischen Tourismusgebieten liegen.

Vorstand und Alleineigentümer Dr. Christian Gernert, der seine über 30-jährige Erfahrung in der nationalen und internationalen Glücksspielbranche als Vorstand in die Gesellschaft einbringt, betonte Medienvertretern gegenüber, dass seine jetzige Firma, die PG Enterprise, mit 3 Mio. Euro Kapital ausgestattet ist. Woher das Geld kommt, wollte Gernert nicht in die Öffentlichkeit tragen.

Mit der neuen Glücksspielregulierung in der Steiermark wird die Automatendichte ab Jänner 2016 von mehr als 2.000 auf 1.012 reduziert. Neben der PG kam Admiral Entertainment ebenso zum Zug wie die PA Entertainment AG des Grazers Helmut Polanz. Sie alle dürfen 337 bzw. 338 Automaten betreiben.

Im Aufsichtsrat der PG Enterprise AG finden sich prominente Namen: Aufsichtsratschef ist der steirische Ex-ÖVP-Wirtschaftslandesrat Herbert Paierl, sein Stellvertreter ist der Anwalt Franz Krainer, Sohn des früheren Landeshauptmanns Josef Krainer. Im Kontrollgremium sitzen der frühere SPÖ-Bezirkshauptmann von Bruck an der Mur und nunmehrige Steiermark-Honorarkonsul von Bosnien und Herzegowina, Jörg Hofreiter, sowie Ernst-Hans Lackinger, bis 2014 Forstdirektor und Geschäftsführer des Bistums Gurk.

Für die steirische KPÖ zu viel „Politiknähe“ – deshalb hat die KPÖ in der Steiermark eine Untersuchung der Glücksspiellizenzvergabe gefordert.

Gernert gegenüber der Presse: „Es hat nie politische Einflussnahme gegeben. Sogar bei der Bestellung von Sachverständigen wurde den Parteien die Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben.“

Allerdings rechnet er damit, dass die unterlegenen Bewerber – Excellent Entertainment und Amatic – Rechtsmittel einlegen.

Die Investitionskosten bezifferte Gernert mit 9 Mio Euro, 80 Jobs sollen entstehen.

Gernert streckt auch seine Fühler in Richtung  Salzburg aus. Sollte Salzburg ebenfalls Lizenzen vergeben, wäre das „durchaus überlegenswert“, so der PG-Enterprise-Chef.

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