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Social Gaming und die damit verbundenen Gefahren

Prim. Dr. Kurosch Yazdi erforscht unterschiedliches Spielverhalten; Bild: © Casinos Austria/Peter SvecInternationale Elite der Spielsucht- und Glücksspielforschung bei Spielerschutztagung von Casinos Austria und den Österreichischen Lotterien.


Das Thema Social Gaming und die damit verbundenen Gefahren und Folgen bildeten den Schwerpunkt bei der Responsible Gaming Academy, die bereits zum 12. Mal in Wien stattfand.

Die von Casinos Austria und den Österreichischen Lotterien initiierte und veranstaltete Tagung brachte internationale TopexpertInnen zum Thema Spielerschutz ins Studio 44.

Glücksspiel in verantwortungsvoller Weise anzubieten ist für Casinos Austria und die Österreichischen Lotterien zentraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Die Responsible Gaming Academy hat sich, seit sie vor 11 Jahren ins Leben gerufen wurde, auch international einen Namen als eine der wichtigsten einschlägigen Fachtagungen gemacht.

So konnten auch in diesem Jahr wieder namhafte ReferentInnen zu den aktuellsten Themen in Sachen Glücksspiel, Spielerschutz und Spielsucht gewonnen werden.

v.r.n.l: Keith S. Whyte, Philippe Vlaemminck, VD Friedrich Stickler, Herbert Beck, Doris Malischnig; Bild: © Casinos Austria/Peter SvecKeith S. Whyte vom National Council on Problem Gambling in Washington besuchte die Academy bereits zum dritten Mal und referierte über den aktuell weltweit am schnellsten wachsenden Bereich in der Spielindustrie, die Social Casino Games. In diesen Spielen, die sich in Optik und Mechanik oftmals kaum von klassischen Casino Games unterscheiden lassen, kann zwar kein Geld gewonnen werden. Gratis sind sie deswegen – trotz vielfach anders lautender Werbung – aber nicht, denn man muss oftmals zahlen, um den Spielfortschritt voranzutreiben oder das Spielerlebnis zu intensivieren.

Prim. Dr. Kurosch Yazdi gab einen Einblick in die Entstehungsgeschichte und das Angebot der Ambulanz für Spielsucht in Linz. Mithilfe der Erkenntnisse aus Psychologie und Neurowissenschaft startete er ein neues Projekt, in dem er die Gehirnreaktionen von pathologischen SpielerInnen mit unterschiedlichem Spielverhalten erforschen möchte.

Der Brüsseler EU-Rechtsexperte Philippe Vlaemminck erläuterte die aktuelle rechtliche Situation des Social Gaming, sowie die Gefahren dieser Spiele und Apps. Er sieht nationale und internationale Regulierungsbehörden in der Pflicht, stärker auf die sich schnell ändernden technischen Möglichkeiten zu reagieren und einen entsprechenden gesetzlichen Rahmen zu schaffen bzw. bestehende Gesetze auch tatsächlich durchzusetzen.

Mag. Doris Malischnig, Leiterin Prävention im Bereich Responsible Gaming der Casinos Austria und Österreichische Lotterien Gruppe, konnte berichten, dass es den Österreichischen Lotterien dank massiver Aufklärungsarbeit und zahlreicher Schulungsmaßnahmen gelungen ist, das Bewusstsein zum Thema Spieler- und Jugendschutz bei den Vertriebspartnern zu stärken.

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