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SALZBURG: Spieler-Info.at deckt auf – 176 illegale Geldspielgeräte an 35 Standorten!

SALZBURG: Spieler-Info.at deckt auf -  176 illegale Geldspielgeräte an 35 Standorten!Spieler-Info.at recherchierte in den vergangenen Wochen im Bundesland Salzburg intensiv: Hier finden Sie alle Standorte mit illegalem Glücksspiel. Diese umfangreichen Recherchen sind  – bis auf wenige weitere aktuell mögliche unbekannte Standorte – die Basis der bereits erfolgten STRAFANZEIGEN gegen jeden einzelnen Standort und deren verantwortliche Betreiber.


Die Landesregierung und die Bezirksbehörden wurden von Spieler-Info.at über den aktuellen Stand des illegalen Automatenglücksspiels in Salzburg informiert.

Bemerkenswert: In Salzburg ist seit mehr als 34 Jahren das sogenannte „Kleine Glücksspiel“ VERBOTEN.  Nach diesem VERBOT dürfte es in Salzburg keinen einzigen Geldspielautomaten außerhalb der Betriebe der Casinos Austria AG (inklusive WINWIN) geben.

Die Realität beweist den UNSINN von Generalverboten – so wie in Tirol und Vorarlberg. Die damalige „Schutzvereinbarung“ zwischen den jeweiligen Landesregierungen und der CASAG-Lotterien-Gruppe, KEIN Automatenglücksspiel zum „Schutze“ der legalen Groß-Casinos zuzulassen, ging nach HINTEN los.

Seit mehr als 30 (!) Jahren sind diese drei Bundesländer das ELDORADO des illegalen Automatenglücksspiels: OHNE wesentliche behördlichen Kontrollen – bis zum Einschreiten von Spieler-Info.at

OHNE nennenswerte Anzeigen, auch nicht der LEGALEN Casinobetreiber, konnte sich das illegale Automatenspiel wuchernd verbreiten.

Der größte Teil der illegalen Einnahmen ging jahrzehntelang am Fiskus vorbei. Wie hier penibel  dargestellt, auch AKTUELL unter den Augen der Behörden.

JEDES der in Salzburg aufgestellten illegalen Geldspielgeräte spielt – das ergaben die bisherigen nachgewiesenen Untersuchungsergebnisse – dem Eigentümer, gemeinsam mit dem Platzbereitsteller, pro MONAT ca. 7.000 Euro BARGELD ein.

Der illegale Automatenerlös in Salzburg beträgt somit pro MONAT mehr als 1,2 Millionen Euro.

Die stets als „zuständig“ genannte Finanzpolizei (Leitung Wilfried Lehner, MLS, Regionalleiter Oberösterreich und Salzburg Hofrat Mag. Peter Weldy) hat die zentrale Rolle bei der Bekämpfung des illegalen Automatenglücksspiels.

Die Finanzpolizei kommt dieser Aufgabe sehr fleißig und nachweislich nach: Alleine von Jänner bis April 2015 wurden österreichweit 785 Geräte beschlagnahmt.

Das weitere Problem: NUR die Betriebsschließung (oder die Teilbetriebsschließung) wirkt nachhaltig. Diese Maßnahme darf NUR die Bezirkshauptmannschaft verhängen!

LEIDER strafen die dafür alleine zuständigen Bezirkshauptmannschaften viel zu gering und zögerlich, auch werden Betriebsschließungen fast NIE ausgesprochen

Solange die Bezirkshauptmannschaften nicht energisch und endgültig durchgreifen, wird das illegale Automatenspiel zum Schaden der Spieler munter weiter betrieben.

Die illegalen Betreiber lachen sich ins Fäustchen ob der zahnlosen Aktionen der Bezirkshauptmannschaften.

Ein paar Tausend Euro Strafe – oft erst nach einem Jahr immer wieder verzögerter Rechtskraft – kratzen die Millionäre des illegalen Glücksspiels kaum.

Im Übrigen sind dies nur eine Handvoll immer gleicher, stets unter verschiedenen Mänteln auftretenden Hintermänner/Firmen, die immer wieder neue Vermieter oder Pächter dazu verführen, ins illegale Glücksspielgeschäft einzusteigen. Mit „Schein-Garantien“ und Argumenten wie „das ist ja alles EU-konform“ locken sie nichtsahnende Tankstellenpächter oder Vermieter/Hausbesitzer in die Finanzfalle: JEDER, auch der Vermieter/Verpächter HAFTET persönlich für ALLE Finanzabgaben  des jeweiligen Standortes.

Und die Spieler: DAS sind die großen Verlierer: Sie werden abgezockt, weil die Programme nicht legal typisiert und nicht behördlich kontrolliert werden. Der Spielerschutz ist weder durch eine Zugangskontrolle noch durch  Anbindung an das Bundesrechenzentrum gegeben.

Apropos Zugangskontrolle: Eigentlich gibt es diese bei den illegalen Standorten schon – nur eben anders, als legal vorgesehen: Aus Angst vor den Steuerfahndern werden immer mehr illegale Standorte zu „Glockenbetrieben“ – mit geheimen Klopfzeichen, Videokameras usw.

Diese Videoüberwachung durch die illegalen Betreiber hat allerdings auch seine Vorteile: Die  Behörden haben bei Beschlagnahmungen  ein elegantes Beweismittel durch die  Videoaufnahmen!

Spieler-Info.at informierte die zuständigen Bezirkshauptmannschaften und Bürgermeister

Verteiler der angeschriebenen Behörden und Behördenvertreter

Anschreiben LPD Salzburg

Anschreiben Stadtgemeinde Bischofshofen

 

Ranking nach Anzeigenhäufigkeit in Salzburg:







 

Spieler-Info.at zeigt hier die Liste der Standorte mit illegalen Geldspielautomaten in Salzburg, inklusive der Firmen und Personen, welche bei den zuständigen Behörden angezeigt wurden.

(siehe dazu den LINK unter dem jeweiligen Bezirk, Stand 12.05.2015)


siehe: Anzeigen erstattet LPD Salzburg

siehe: Anzeigen erstattet BH Salzburg Umgebung

siehe: Anzeigen erstattet BH St. Johann im Pongau
 

siehe: Anzeigen erstattet BH Zell am See

 

Lesen Sie ebenfalls zum Thema Illegales Glücksspiel in Salzburg:

Wirtschaftsblatt: Illegale Automaten überschwemmen Salzburg

Simon Hofbauer, Abgeordneter des Salzburger Landtags: Game Over für die illegalen Glücksspielautomaten!

Kronen Zeitung: Illegales Glücksspiel nimmt zu

Salzburg.at: Behörden-Gipfel zum illegalen Glücksspiel

 

 

 

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