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Casinos Austria: Teilverstaatlicht als Neuzugang in der ÖBIB

Casinos Austria-Generaldirektor Dr. Karl Stoss Bild: (c) Casinos AustriaAm 20. März wird die ÖIAG in die ÖBIB umgewandelt. Die CASAG ist der erste große Neuzugang seit 1967 – meldet exklusiv DIE PRESSE.


Am 20. März werden die Casinos Austria teilverstaatlicht: Mit der Umwandlung der ÖIAG in die ÖBIB (Österreichische Bundes- und Industriebeteiligungen GmbH) wird der 33,24-prozentige Anteil an den Casinos – über die Münze Österreich von der Nationalbank gehalten –  an die neue Staatsholding übertragen; wie es das ÖBIB-Gesetz vorsieht.

Abgesehen von Staatsbeteiligungen an Banken, hat die Staatholding seit ihrer Gründung 1967 keinen großen Neuzugang verzeichnet und hält Anteile an Post, OMV und Telekom Austria.

Ex-Vienna-Insurance-Chef und Ex-Casinos-Aufsichtsrat Günter Geyer sitzt im neuen ÖBIB-Nominierungskomitee. Diesem gehören auch Andritz-Chef Wolfgang Leitner und die Staatssekretäre Sonja Steßl (SPÖ) und Harald Mahrer (ÖVP) an.

Die ÖBIB wird sich in Zukunft intensiv mit der neuen „Tochter“ befassen müssen. Bei der CASAG gibt es im Ausland viele „Baustellen“, wie etwa der missglückte der Verkauf der Australien-Beteiligung. In Österreich wartet die CASAG auf die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts über Vergabe der drei neuen Spielbankenlizenzen, wo die CASAG bekanntlich leer ausgegangen ist.

Und die ÖBIB muss für die neue Beteiligung tief in die Tasche greifen: Der Wert des Münze-Anteils wurde mit 120 bis 140 Mio. Euro angesetzt.

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