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CASAG/Lotterien-Gruppe plant Automaten-Hallen im Wiener „Prater“ und im „Böhmischen Prater“ am Wiener Laaerberg

Mag. Dietmar Hoscher; Bild: Casinos Austria AGAls vor etwa zwei Jahren die  schnelle Eingreiftruppe der SPÖ-„Sektion 8“ das sofortige „Aus“ des „Kleinen Glücksspiels“ auf dem SPÖ-Parteitag  forderte, waren viele über die professionelle Vorgangsweise erstaunt.


Auch Spieler-Info.at wunderte sich über das „PERFEKTE Marketing-Auftreten“ anlässlich dieser Aktion – so perfekt, dass man glauben konnte, ein erfahrener Konzern habe Regie geführt … von Fähnchen bis Drucksorten … alles war penibelst und perfekt mit hohem finanziellen Aufwand vorbereitet.

Sofort wurde die Frage laut: „WEM nützt diese Aktion“ des Verbotes des „Kleinen Glücksspiels“ in Wien?

Die Frage ist nun geklärt: die CASAG/Lotterien-Gruppe planen mit ihrer gemeinsamen Tochterfirma WINWIN unter dem Arbeitstitel  „WINWIN Entertainment World Prater“ jene Spielhallen zu übernehmen, welche auf Grund des Verbotes in wenigen Monaten – zum 31.12.2014 – verwaist sein werden.

Dazu gibt es geheim bereits mehrere Gespräche

Die CASAG tröstet sich damit mit hoher Gewinn-Wahrscheinlichkeit über den mangelnden Erfolg ihrer Casino-Bewerbung im Prater hinweg.

Auch im „Böhmischen Prater“ sind diese WINWIN-Bestrebungen im Gange.

WINWIN hat österreichweit die Erlaubnis, ohne besondere Spieler-Schutzmaßnahmen oder Zugangsbeschränkungen, auch ohne Einsatz- und Gewinnlimits, bis zu 5.000 Geräte aufzustellen und zu betreiben.

Aus diesem „Topf“ könnten etwa 500 bis 1.000 Geräte im „Prater“, weitere ca. 300 im „Böhmischen Prater“ von WINWIN betrieben werden.

Dieser Plan widerspricht den von CASAG-Vorstand Mag. Dietmar Hoscher mehrmals geäußerten Zusagen, dass WINWIN KEINE Automaten in Wien aufstellen werde, wenn das „Kleine Glücksspiel“ verboten wird.

Das Land Wien hat gesetzlich bis zum 31.12.2014 noch die Möglichkeit, das bestehende, NEUE Bundes-Glücksspielgesetz in Wien zu „übernehmen“ und ebenfalls – wie in OÖ, NÖ, Burgenland, bald auch in der Steiermark – das GEREGELTE, stark reduzierte, begrenzte Automaten-Glücksspiel in etwa 10 kleineren Spielhallen  in Wien zu genehmigen.

Für den SPIELER und den SPIELER-Schutz wäre das ein RIESEN-Vorteil, zumal dieses Gesetz – entgegen der WINWIN-Konzession – dem Spielerschutz größten Raum gibt und sogar zeitliche Spiel-Begrenzungen nebst strikter Zugangskontrolle vorsieht.

Wir erleben die  Praxis des „österreichischen Brauches“, wie Monopolisten mit der Bevölkerung und den Mitbewerbern und der Republik umgehen. (Stichwort gemäß Pressekonferenz der CASAG vor einigen Tagen: „… dass es der Sau graust“.

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