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Wirtschaftsminister Gabriel will ‘Daddeln’ drastisch erschweren

Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie; Bild © Bundesregierung/BergmannDas exzessive ‚Daddeln‘ an Spielautomaten soll laut Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel drastisch erschwert werden, um vor allem Jugendliche, aber auch Erwachsene vor Spielsucht und unkontrollierten Spielverlusten zu schützen.


Eine vom Bundesrat verschärfte Neufassung der Spielverordnung will der SPD-Politiker nun rasch in Kraft setzen – so ein Sprecher des Ministeriums gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

„Punktespiel“ einschränken

Der künftigen Verordnung folgend dürfen dann in einer Gaststätte nach einer Übergangsfrist nur noch maximal zwei Automaten stehen. Spielanreize und Verlustsummen sollen begrenzt werden und das sogenannte Punktespiel wird eingeschränkt.

Beim Punktespiel wird das Geld in Punkte umgewandelt, wodurch die Vorschriften zum Höchsteinsatz und zum Maximalverlust umgangen werden können. Die neue Verordnung soll im Herbst 2014 wirksam werden.

Minister Gabriel griff damit ein Projekt seines Vorgängers Philipp Rösler auf. Rösler hatte 2013 eine neue Spielverordnung vorgelegt, die der Bundesrat nachbesserte – die Novelle trat aber dann nicht in Kraft.

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