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Karl Fürst zu Schwarzenberg in Spiegel-Online: „Glücksspiel ist per se so wenig verwerflich wie Weinhandel – allerdings kann beides missbraucht werden.“

Karl Fürst zu Schwarzenberg; Bild: Government of the Czech Republic und CASAGGauselmanns Pläne für ein neues Casino in WIEN beschäftigen auch den Spiegel-Online.


„Die Adelsfamilie Schwarzenberg gebietet über Schlösser, Wälder, Burgen – doch kein Bau ist so prunkvoll und geschichtsträchtig wie das nach ihr benannte Palais in Wien. Nun hat der Clan einen Plan: Ein Casino soll ins Schloss, Automaten inklusive.
Er ist 76, atmet schwer und stößt Rauchwölkchen aus wie eine Dampflok. Doch kaum nimmt er die Pfeife aus dem Mund, kommt Karl Karl Fürst zu Schwarzenberg zur Sache. Wer wie er Paläste dem Volk öffne, sagt der Fürst, könne für nichts mehr garantieren: „Schon als in unserem Palais hier noch Hotelbetrieb war, wusste doch keiner, ob die Damen, die da übernachteten, nicht Professionelle waren.“
Soll heißen: Wenn demnächst, wie geplant, ein Grand Casino im Wiener Palais Schwarzenberg einzieht, samt 290 Slotmachines für Zocker im Untergeschoss, würde das dem Ruf des vornehmen Hauses auch nicht mehr schaden.“

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