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Novomatic: Weshalb manche Medien den Konzern „schlecht schreiben“ wollen

Novomatic: Weshalb manche Medien den Konzern "schlecht schreiben" wollenÜber die  inhaltlich teilweise unrichtigen Artikel in der an und für sich serösen deutschen Tageszeitung „Die Welt“ hat Spieler-Info.at bereits berichtet.


In diesem Falle verwundert die mangelhafte Recherche zu Lasten der Novomatic einigermaßen.
Wurde der Redakteur von seinen Informanten derart „eingekocht“, dass er in Hast und Eile auf das Recherchieren vergaß?

Oder gibt es andere Hintergründe für eine derartig unnötige „Anpatze“ des weltweit erfolgreichen Glücksspiel-Konzerns?

Der neue FALTER überrascht nicht wirklich mit seiner aktuellen Anti-Novomatic-Story. Das gehört beim FALTER schon zum guten Ton, auf Novomatic einzudreschen. Viel Feind, viel Ehr, kann auch gesagt werden.

Richtig ungustiös wurde es da und dort bei Kommentaren über Niki Laudas neues Novomatic-Kapperl.
Im online-Standard durften sich hasstriefende Berufs-Poster, einige gleich mehrmals unter verschiedenen Tarn-Namen, so richtig ausätzen.

Es gab gerade im Standard (!)  Kommentare über Niki Lauda, wo es üblicherweise ein Riesen-Geheul über Menschenrechte jener gibt, welche morgens politisch korrekt nur mit dem linken Fuß aufstehen.
Der verantwortliche Standard-Redakteur fand es nicht der Mühe wert, derartige hasstriefende Postings zu entfernen … aber wehe, jemand postet  etwas politisch „unkorrektes“… dann wird rasch zensuriert.

Man könnte fast von medialer „Vielfalt“ sprechen, hätten alle diese medialen Ergüsse nicht die GLEICHE Quelle und Ursache:

Ein sattsam bekanntes kleines Grüppchen, welches keiner geregelten Arbeit nachgeht, teilweise aus Berufsspielern besteht und Geschäftemacher „zünden“ derartige Stories und Postings-Aktionen an.

Sie schleichen sich an Journalisten heran, welche ideologisch voller Freude auf das Bashing der Novomatic-Gruppe aufspringen oder einfach eine „scharfe“ Story haben möchten.

Dabei entsteht ein Riesen-Problem: Die meisten Angaben bzw. Informationen dieser Herrschaften sind entweder halbwahr, zumeist aber VÖLLIG UNRICHTIG, teilweise frei erfunden!

Sezieren wir – als Beispiel nach dem Artikel in „die Welt“  – den aktuellen FALTER:
Wohlgemerkt: Wir reden hier nicht über redaktionelle Meinungsfreiheit, sondern über angebliche Fakten, die es so NICHT gibt.

Die Informanten sind einfach nicht zuverlässig. Die Frage der Zuverlässigkeit einer Informations-Quelle ist aber für jeden serösen Journalisten die wichtigste Frage VOR dem Start einer Recherche!

Hier nur einige Beispiele aus dem FALTER-Artikel:

Der vom Falter dargestellte tragische Selbstmord in St. Pölten liest sich im KURIER vom 25.5.2012 GANZ anders:

Was im Artikel überhaupt nicht angeschnitten wird, aber schriftlichen Unterlagen entspricht, die Spieler-Info.at. vorliegen:

Manche Personen werden erst zum Spieler, NACHDEM sie ihre finanzielle Existenz bei unternehmerischen Tätigkeiten usw. verloren haben.
Mit Hilfe des Spieles meinen sie, das verlorene Geld „zurückverdienen“ zu können. Diese Personen sind NICHT spielsüchtig im wissenschaftlichen Sinne, sondern oftmals aus ganz anderen persönlichen Gründen verzweifelt.

In einigen Volksgruppen gilt der Verlust der finanziellen Existenz als verlorenes höchstes Gut und sie versuchen das Glücksspiel als Einkommens-Quelle, was natürlich nicht funktionieren kann.

Konkret das Beispiel von „Iris“, wie sie im FALTER genannt wird, nennen wir sie „Nazife“:

Diese Dame war tatkräftig am „Einsammeln“ von angeblichen Spieler-Schulden, welche dann bei Novomatic eingetrieben werden sollten, beteiligt. Davon verlangte sie zwischen 25 und 35 % bei Realisierung der angeblichen Forderung, abgesichert durch eine „Zession“ des jeweiligen Spielers.

Sie selbst hat NIE gespielt, wollte aber von Novomatic 50.000 Euro haben, ihr Ehemann gleich 427.000. Auch deren Sohn wollte sich der Forderung anschließen.

Der Ehemann betrieb in Graz EIGENE Spielautomaten in seinem Gasthaus, der damals minderjährige Sohn durfte bereits darauf spielen!

Als das Lokal in Konkurs ging, zog die Familie weiter, gründeten eine Pizzeria und ging abermals in Konkurs. Der Sohn verdingt sich als Botenfahrer.

Der Senior spielte nicht nur bei Automaten, sondern auch – laut seinen eigenen schriftlichen Angaben – Lotto, Zahlenlotto, Euromillion.
Er ging – lt. eigenen Angaben – mehrmals in Casinos der Casinos Austria AG.

Er gab auch an, durch Glücksspiele der Casinos-Austria AG spielsüchtig geworden zu sein!
Besonders gerne spielte er bei Geldspiel-Automaten von Wettpunkt, Europlay in Andritz und in Graz/Karlauerplatz , insbesondere in Wirtshäusern und Tankstellen, aber auch in Nachtclubs.

Sein Einsatz: „jeweils alles, was er in der Tasche hatte.“

Nicht genug damit: er spielte auch in Slowenien und  gefährdete bzw. vernichtete dort seine Existenz (eigene Angaben). Bis zu 20.000 Euro PRO TAG war sein höchster Geldverlust!

Er hat sich auch bei der Casinos-Austria AG sperren lassen, ist aber derzeit nicht gesperrt – gab er selbst vor einiger Zeit zu Protokoll.

„Nazife“ protokollierte, sie habe an Novomatic-Automaten 50.000 Euro verspielt, obwohl sie selbst NICHT gespielt hat.
Diesen Betrag wollte Sie zusätzlich zu den zahlreichen angeblichen Forderungen, welche sie angelockt hat und bei denen sie sich Provision erhoffte.

Zu Protokoll gab sie aber auch – konträr zu ihrer Forderung an die Novomatic – dass sie an Glückspielen „NICHT teilnimmt“!

Spieler-Info.at kennt das Problem  des Realitätsverlustes vieler  Spieler. Hier bedarf es einer fachmännischen psychologischen Betreuung, nicht aber Aktionen, welche die jeweilige Person noch mehr in  Schwierigkeiten bringen.

Die eingangs zitierte Clique von Geschäftemachern, die angeblich Spielern „helfen“, tatsächlich aber das unrühmliche Geschäft des Herauspressen von „Schadenersatzansprüchen“ betreiben, braucht, um wahrgenommen und „erfolgreich“ zu sein, natürlich mediale Aufmerksamkeit.

Spieler-Schicksale sind diesen Leuten in Wahrheit völlig egal, es geht nur darum, „Druck“ auf den Novomatic-Konzern auszuüben, um vermeintlich zu Geld zu kommen.
Devise: “ Die werden schon zahlen, damit wir sie nicht weiter anpatzen.“

Im Lichte der aktuellen, kurz bevorstehenden Vergabe von drei neuen Casino-Lizenzen sind derartige Berichte für die Mitbewerber der Novomatic „Gold“ (Geld?) wert.

Es wird versucht, das wichtigste Gut des Konzerns, sein Image und seine Glaubwürdigkeit, zu unterminieren, um damit die Konzessionsvergabe zu torpedieren.

Das lassen sich  einige „Hintermänner“ viel Geld kosten. Damit ist auch erklärt, von WAS diese Herrschaften leben, zumal  keine regelmäßige Tätigkeit bei KEINEM – trotz eifriger Recherche – feststellbar ist. Dafür haben diese Leute Geld für eine hetzerische Homepage, Zeit für „informations-Gespräche“ mit Journalisten.

Das sind die wahren Hintergründe einiger Berichte in den  Medien.

Bezeichnend ist auch, dass die Zahl der Spielsüchtigen allgemein in Deutschland wissenschaftlich mit etwa 200.000 angegeben wird, in Österreich aber mit 80.000. Man merkt die Absicht und ist verstimmt.

In keinem Land der Erde wird so häufig und teilweise mies über das Glückspiel berichtet wie in Österreich.
Es liegt wohl daran, dass hier einige wenige Aktivisten sehr leicht mediale Kampagnen anzetteln können.

Vielleicht liegt es aber auch am dichten Filz: siehe die Eigentümer-Struktur der CASAG.
Wer dieses Organigramm studiert, weiß, wie der Hase in Österreich läuft.

Das ist nur die EINE Seite des Problems. Die andere ist das „Geschäftsmodell Spieler-Sammel-Klagen“.
Dieses wurde vor etwa 5 Jahren von einem Thomas Sochowsky erfunden.

Dabei wird versucht, eine möglichst hohe Anzahl von Spielern zu bewegen, angebliche „Verluste“ an Novomatic-Automaten mittels „Sammelklage“ geltend zu machen.

Zwar haben Thomas Sochowsky und seine Nachahmer bis heute keine einzige „Sammel“-Klage (welche juristisch fast nicht umsetzbar ist) eingereicht, dafür aber viel „medialen Druck“ erzeugt, in der Hoffnung, dass man sich mit Novomatic „vergleicht“ und Geld herausgerückt wird … dieses sollte dann zwischen den Urhebern der Geschäftsidee und den angeblichen Spielern brüderlich (50: 50) lt. vorliegenden „Zessions-Verträgen“ geteilt werden.

Nachdem die Erfinder des Geschäftsmodells selbst mittellos sind und versuchen, mit Verfahrenshilfe zu prozessieren (!) bleiben nur zwei „billige“ Wege des massiven Drucks: Medien und Strafanzeigen.

Dabei ist man nicht zimperlich: Thomas Sochowsky zeigte die Novomatic mit angeblichen 135 Spieler in Wr. Neustadt an, wovon einige völlig mittellos sind, eine z.B. gar nicht spielen konnte, weil sie im angegebenen Zeitraum inhaftiert war.
Trotzdem „glatte“ Beträge von einzelnen bis zu 1,5 Mio  angeblicher Spielverluste.

Wichtig war diesen Personen nur eine große, auffällige  (getürkte) Schadenssumme.

Beide  Faktoren zusammen ergeben das aktuelle Bild.

Besonders unfair und nicht objektiv sind die Relationen des österreichischen Glücksspiel-Marktes berücksichtigt.

Liest man manche Berichte, meint man, es gäbe in ganz Österreich nur einen  Betreiber von Glücksspiel, nämlich Novomatic.

Die Wahrheit ist zwar für jene, die unbedingt einen schwarzen Peter sehen wollen, unangenehm, aber real:

Den größten Umsatz mit Glücksspiel macht in Österreich natürlich die CASAG-Lotterien-Gruppe mit ihren Glücksspiel-Monopolen im stationären Casino-Angebot, im Internet, im Lotto und auch im österreichweit de facto unlimitierten Automatenglücksspiel (WINWIN).

Die zweitgrößte Gruppe war seit bald 30 Jahren jene der ILLEGALEN Geldspiel-Anbieter.

Mit einem Erlösvolumen (nicht Umsatzgröße) von ca. 600 Mio Euro noch im Jahre 2010  war der illegale Sektor mit seinen unkontrollierten Spielprogrammen und großteils verdeckten Finanzströmen für labile Spieler DER gefährlichste Anbieter.
Heute noch – 2014 – gibt es statt bisher 8.000 noch 1.200 illegale Geldspielgeräte in Österreich, vorwiegend in den Verbotsländern Salzburg, Tirol, Vorarlberg, aber auch noch massiv  in OÖ.

Es ist sehr bezeichnend, aber selbsterklärend, dass über diese Situation  fast NICHT berichtet wird und in den zitierten Artikeln diese Wahrheit nicht einmal erwähnt wurde!

Die Novomatic-Gruppe macht zwar weltweit ca. 3 Milliarden Euro Umsatz, aber vorwiegend mit technischen Innovationen und der marktmäßigen Umsetzung bzw. Fabrikation dieser Forschungs-Arbeit.

Das eigentliche Spiel bzw. dessen Erlöse  in Österreich – z.B. am Automaten-Sektor – ist wesentlich kleiner als jenes der CASAG.

Eigenartig, dass weder die illegalen Anbieter mit ihrer gesamthaften Größe (auch diese haben kleine Erzeugerfirmen in Österreich) noch die CASAG-Gruppe von  einigen Journalisten bemerkt zu werden scheinen.

Spieler-Info.at glaubt fest an zwar eifrige, aber korrekte Journalisten. Der Eifer sollte jedoch die Recherche nicht ersetzen.
 

Titelbild: Bild: Marvin Siefke/ (c) www.pixelio.de – SI

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