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Neue Studie zu „Online-Poker: Mögliche Geldwäsche und deren Prävention“

Detlev Henze, Geschäftsführer TÜV TRUST IT (li.) und o. Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c.mult. Friedrich Schneider, Professor am Institut für Volkswirtschaftslehre an der Johannes Kepler Universität LinzDie TÜV Trust IT GmbH Unternehmensgruppe TÜV Austria hat eine Studie zum Geldwäscherisiko bei Online-Glücksspielen erstellt.


Wien (OTS) – Online-Poker wird in der politischen Diskussion in Deutschland und der EU wiederholt mit Geldwäscherisiken in Verbindung gebracht und in der Folge das legale Anbieten im Internet ordnungspolitisch verboten.

Belastbare wissenschaftliche Belege für das Bestehen bzw. die Quantifizierung des Geldwäscherisikos durch Online-Poker fehlen jedoch bisher. Ebenso wenig wurde bisher untersucht, inwieweit ein etwaig bestehendes Geldwäscherisiko im Online-Pokerbereich durch regulatorische und technische Sicherungsmaßnahmen begrenzt werden kann.

Maßnahmen im Online-Pokerbereich zur Geldwäschebekämpfung

Die vorliegende Studie nimmt sich dieser Themen an. Sie untersucht das bestehende Geldwäscherisiko bei Online-Poker zunächst aus ökonomischer Sicht und setzt es in Verhältnis zu anderen Wirtschaftszweigen. Sodann wird erörtert, welche Maßnahmen im Online-Pokerbereich besonders wirksam zur Geldwäschebekämpfung eingesetzt werden können.

Erarbeitet wurde die Studie unter Federführung der Professoren und renommierten Experten Professor Dr. Reiner Clement und Professor Dr. Dr. Franz W. Peren vom Forschungsinstitut für Glücksspiel und Wetten an der Hochschule Bonn Rhein-Sieg sowie Professor Dr. DDr.h.c. Friedrich Schneider vom Institut für Volkswirtschaftslehre an der Johannes Kepler Universität Linz.

Im Ergebnis schlägt die Studie, aufbauend auf einem 10-Punkte-Plan, die Implementierung eines Maßnahmenkatalogs vor, der einen Miss-brauch regulierter Online-Pokerangebote zum Zwecke der Geldwäsche nahezu ausschließen dürfte.

 

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