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Erlöseinbruch bei bwin.party

CEO Norbert TeufelbergerDer österreichisch-britische Online-Wettanbieter bwin.party hat im ersten Quartal 2013 beinahe ein Viertel seiner Spieler verloren – ein heftiger Erlöseinbruch ist die Folge.


Die Umsätze bei bwin.party haben sich im Vergleich zum Vorjahresquartal um 17 Prozent verringert, die Anzahl der Spieler ging von 26 Millionen auf 20 Millionen zurück.

In Deutschland gilt seit Juli 2012 eine Wettsteuer-Umsatzsteuer in der Höhe von 5 Prozent – das habe in Deutschland das Geschäft belastet.
Wie FORMAT aktuell meldet will sich bwin.party aus insgesamt 18 Ländern zurückziehen und im Jahr 2013 70 Millionen Euro einsparen und auch 2014 sowie 2015 den Rotstift ansetzen. Bwin.party will sich nur noch auf rund zehn europäische Märkte konzentrieren, anstatt in mehr als 30 Ländern aktiv zu sein.

„Qualität statt Volumen“

Bereits seit 30. April 2013 können Spieler aus Argentinien, Armenien, Weißrussland, Brasilien, Kolumbien, Kroatien, Zypern, Finnland, Griechenland, Ungarn, Lettland, Litauen, Mazedonien, Polen, Rumänien, Serbien, Slowenien und Ukraine nicht mehr auf bwin.party spielen.

Laut CEO Norbert Teufelberger rechnet bwin.party für 2013 mit einem geringeren Umsatzrückgang als im 1. Quartal. Durch den Strategiewechsel „Qualität statt Volumen“ werden die Erlöse heuer im Vergleich zu 2012 um bis zu zehn Prozent zurückgehen.

Die Börse in London reagierte auf die vorgelegten Zahlen: bwin.party-Papiere verloren rund fünf Prozent.

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