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Finanzpolizei zerschlägt in WELS eines der Zentren der illegalen Automaten-„Industrie“ Österreichs!

Finanzpolizei zerschlägt in WELS eines der Zentren der illegalen Automaten-"Industrie" Österreichs!

Seit Jahren ermittelt die oberösterreichischen Staatsanwälte in Wels und Linz sowie die Finanzpolizei und andere Behörden gegen eines der aktivsten Zentren des illegalen Glücksspieles in Österreich.


Tausende Seiten Strafakte mit haarsträubenden Erkenntnissen liegen vor: Nicht nur der (die) Chef(s), sondern auch „Helfer“, wie Steuerberater, Anwälte, sind im Visier der Verfolgungsbehörden.

Manche Beteiligte haben Strafakte, welche sich wie Auszüge aus dem Gesetzbuch lesen.
Manche sind „honorige“, vermögende Bürger, welche seit Jahrzehnten über ein Netz von Tarnfirmen riesige Summen bewegen: Bis zu tausend Geräte hat die „Welser Illegalen-Zentrale“ österreichweit im Einsatz.

Die schlichte Rechnung für die Finanzbehörden, für eine allfällige Schätzung der Umsätze und  „Nach“-Versteuerung:

Tausend Geräte á 5000 Euro pro Monat = 5 Millionen Euro pro Monat Nettoerlös. Das ergibt pro Jahr satte 60 (!!) Millionen Euro Nettoerlöse. Rückwirkend, z.B. auf „nur“ fünf Jahre gerechnet, sind das 300 Millionen Euro durch illegales Glücksspiel „erwirtschaftet“.

Über ein Netz von Tarnfirmen wurden die Gelder nach vorliegenden Akten im „Kreise“ geschickt – über Ungarn usw. Am „Ende“ standen dann oftmals „legale“ Stiftungen mit serösem Grundstückbesitz etc., mit „serösen“ Anwälten im Vorstand – alle natürlich „nix wissen“, woher das Geld wirklich stammt.

Behördenorgane werden aktuell MASSIV bedroht!

Die grenzenlose Unverfrorenheit der Täter zeigt sich auch im Bericht der Medien:
Bis zu „dreimal“ wurden laut Peter Weldy, oberster Finanzpolizist für Oberösterreich und Salzburg, während der Razzia beschlagnahmte Geräte am gleichen Ort „erneuert“.

Verständlich, aus Sicht der illegalen Anbieter: Hat man doch jahrzehntelang „ungestört“ illegal gespielt … VOR den Augen der ortsansässigen Behörden … weshalb auch immer.

Und jetzt kommt das BMF – Abteilung Betrugsbekämpfung –, es kommt deren unerschrockener Chef Wilfried Lehner mit seiner Mannschaft … und  auf einmal soll alles „AUS“ sein?

Das können diese Herrschaften noch immer nicht glauben und verstehen.

So wenig wie z.B. die Linzer und viele andere Betreiber der noch immer ca. 1000 (tausend) illegalen Geräte alleine in OBERÖSTERREICH!!

„Übrig“ bleiben werden die „Platzbereitsteller“: (siehe Das Betreiben illegalen Glücksspiels kann Ihre Existenz ruinieren)

Verhaftungen stehen im Raum.

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